Neues Netzwerken oder wie ich ganz real in der Digitalen Welt angekommen bin

Neues Netzwerken oder wie ich ganz real in der Digitalen Welt angekommen bin

Gerade eben ist es wieder passiert: Ich habe spontant mit Lukas geskypt, von dem ich bis heute Morgen nicht einmal wußte, dass es ihn gibt.

Wie kam´s? Für meinen aktuellen Online-Kurs zu sozialer Innovation (kostenfrei, super Ressourcen, engagierte Moderatorinnen!) beschäftige ich mich mit dem gesellschaftlichen Problem der Obdachlosigkeit. Für mein Empathic Interview suchte ich mir den Sozialen Zaun Bonn (nachahmenswertes Projekt des Kleidertauschs für Bedürftige) aus und schrieb die Organisatoren über Facebook Messenger an. Lukas reagierte prompt und skypte mit mir von der Uni aus. (Danke!).

Direkt davor eine ähnliche Begegnung: Julia, die meine Telefonnummer über einen Kollegen bekommen hatte, rief mich an. Sie sind gut aufgestellt mit ihrem Social Business „Foodsharity“  („Nie wieder Lebensmittel wegwerfen, und dabei noch nette Leute kennenlernen.“), aber sie suchte einen Austausch zu einem bestimmten Thema. Ich freue mich, dass ich ihr mit einigen Netzwerkverbindungen weiterhelfen konnte!

So geht es mir in dieser offenen kollaborativen digitalen Welt jetzt laufend. Spontane Messages, Social-Media-Kontakte, Telefonate mit kreativen (bislang für mich unbekannten) Köpfen, die mit „meinem“ Thema in Verbindung stehen: Gemeinsam den Wandel in eine bessere digitale Welt gestalten. Es geht um Co-Kreativität und Kollaboration, um die Stärkung des „Maker-Spirits“ (wunderbarer MOOC Leuchtfeuer 4.0 von Anja, Nina und Joachim – you changed my life!)

Ein anderes Format, das diesen Spirit stärkt, ist KAINGA. KAINGA steht für „Kreativer Austausch – Interdisziplinäres Netzwerken – Gemeinsames Arbeiten“ und ist das Kollaborationsformat des BonnLABs.

Ich freue mich daher sehr, Mit-Gastgeberin für das nächste #nettwork @KAINGA zu sein. Ich stelle WiseWay und mich selbst als Gründerin vor.

Du möchtest die Chancen des digitalen Wandels für Dein Unternehmen und Dich nutzen? Dann könnte mein Angebot für Dich interessant sein. Ich freue mich darauf, Dich wieder zu treffen oder kennen zu lernen. Kommt alle zahlreich nächsten Mittwoch, 31.5.17, ab 16 Uhr ins BonnLAB! Hier zu weiteren Infos in Meetup. Gerne weitersagen!

Und das Beste: Danach direkt ab 18 Uhr das 2. Bonner CHANGER Hangout ( hier geht´s lang zur Meetup-Gruppe). Diesmal stellt sich das Bonner Social Business „Wertewandel“ vor. So darf es weitergehen! :-)

Gründerwoche: Webinar „CSR für Startups“

Gründerwoche: Webinar „CSR für Startups“

„Green Startup“, „Social Business“, „Eco-Entrepreneure“ – selbst wenn sich junge Unternehmen nicht dazu zählen, gibt es gut Gründe mit Verantwortung und Nachhaltigkeit unternehmerisch zu agieren.

Ein Business erfolgreich aufzubauen und gute Zahlen vorzulegen reicht heute als Gründer nicht mehr. Corporate Social Responsibility (CSR) kann einem „Sustainable Startup“ (Nachhaltigen Startup) dabei helfen, einen Wettbewerbsvorteil und eine gute Reputation aufzubauen. Sustainable Startups achten neben „Profit“ nämlich auch auf „People“ und „Planet“.

Das Webinar gibt Hintergrundinformationen zu CSR, zeigt Unternehmensbeispiele und die Umsetzung in Startups durch eine nachhaltige Gestaltung des Business Models. Es richtet sich an Gründer und Jungunternehmer, die von Anfang an Umwelt und Menschen in ihr unternehmerisches Handeln einbeziehen wollen.

Ich freue mich auf Anmeldungen über das Portal der Gründerwoche – hier geht es lang.

Think big and think different! Geschäftsmodell-Innovation für Nachhaltigkeit

Innovationen entstehen nicht durch Pionier-Technologien, komplett neue Ideen und hohe Innovationen in Forschung & Entwicklung. Viele  führende Unternehmen, wie IKEA, Amazon, Ebay haben ihren Erfolg durch Geschäftsmodell-Innovationen erzielt.

Mehr dazu im YouTube Video der Universität St. Gallen zu Geschäftsmodell-Innovationen

Sich heute abzeichnende gesellschaftliche Trends werden zu Anforderungen von Kunden und Verbrauchern in der Zukunft. So zeichnet sich z. B. ab

  • dass das Vertrauen der Verbraucher (an die Marke geknüpft) zum Schlüsselfaktor beim Kauf wird,
  • sich ethischer Konsum ausdifferenziert („bio“ allein genügt zukünftig nicht mehr),
  • eine global wachsenden Ressourceninanspruchnahme Branchen verändern wird,
  • Teilen und Tauschen in einer Smartphone-Gesellschaft völlig neue Möglichkeiten gewinnt,
  • der 3D-Druck die Do-it-yourself-Bewegung beflügelt etc.

Dadurch ergeben sich unternehmerische Chancen zu Geschäftsmodell-Innovation für Nachhaltigkeit. Innovation stärkt die Konkurrenzfähigkeit. Fehlende Innovation kann für ein Unternehmen „tödlich“ sein.

Und wie sieht die Innovation in Ihrem Unternehmen aus? Lernen Sie von anderen? Stellen Sie die Logik Ihrer Branche auf den Kopf?

Starten Sie mit der Innovation Ihres Geschäftsmodells! WiseWay unterstützt Sie gerne bei Innvationsprojekten, die zu verbessertem nachhaltigen Wirtschaften führt.

Hier geht´s für Sie zum WiseWayAngebot.

Evonik: „Verantwortung spielerisch lernen“. Business Simulation für Nachhaltigkeit in Talente-Programm

Evonik setzt jetzt das unternehmerische Nachhaltigkeitsengagement konsequent in der Weiterbildung von Talenten um und baut Kompetenzen für unternehmerische Nachhaltigkeit auf.

Kompetenzen für Nachhaltigkeit sind bei Fach- und Führungskräften in deutschen Unternehmen bis jetzt noch wenig vorhanden: Corporate Sustainability oder Corporate Social Responsibility sind häufig (wenn überhaupt) nur Wahlfächer im betriebswirtschaftlichen Studium. In der Vergangenheit waren sie in Ausbildung und Studium sowieso kein Thema. Es besteht also Unterstützungs- und Nachholbedarf.

Zusammenhänge erkennen und Wechselwirkungen beurteilen, die Nachhaltigkeit ausmachen – das kann man auch spielerisch lernen. Seit den Anfängen der Nachhaltigkeit sind Nachhaltigkeitsspiele, wie Fishbanks von Donella und Dennis Meadows mit auf dem Plan. Neu ist, dass es inzwischen mehr und mehr gelingt, dies auch in Business Simulationen umzusetzen. Führend ist hier die Business Simulation für unternehmerische Nachhaltigkeit „napuro“ von UCS Ulrich Creative Simulations zu nennen.

Dies hat auch die Evonik AG erkannt und nutzt das die Simulation im Talent-Bindungsprogramm „Evonik Perspectives“ zur internen Weiterbildung der Fach- und Führungskräfte.

Link zum Artikel auf der Evonik Corporate Website

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden mit Fragen, z. B. des Rohstoffmangels, Kinderarbeit oder des Dialogs mit Nichtregierungsorganisationen konfrontiert, die bisher neu für sie sind. Sie erleben die systemischen Zusammenhänge als Unternehmer einer Putzroboterfirma spielerisch und mit Spaß.

Simulationen sind bestens für praxisnahes und wirkungsvolles Lernen geeignet. In einer Rolle kann experimentiert werden und neue Strategien zum eigenen Umgang mit Nachhaltigkeit in der Wirklichkeit entwickelt werden. Unternehmerische Nachhaltigkeit positioniert Unternehmen in die Gesellschaft, in die Öko-Sphäre: Als offenes System, das mit dieser Umwelt aktiv und verantwortlich gestaltend in den Austausch tritt.

Ressourceneffizienz – Chefsache und Mitarbeiterprojekt bei der Limburger Blechwarenfabrik

Hugo Trappmann, Chef der Limburger Blechwarenfabrik, macht im Dialog im Forum Ressourceneffizienz zum Thema „Ressourceneffizienz – Chefsache oder Mitarbeiterprojekt?“ deutlich, wie wichtig ihm die Mitarbeitereinbindung in Unternehmensnachhaltigkeit ist.

Das zeigt sich an einem Nachhaltigkeitsbericht, der vor allem für die Mitarbeiter geschrieben ist.  Mitarbeiter werden vom Unternehmen in den Themen Energiemanagement, Abfallentsorgung, Nachhaltigkeit und Demografie geschult. Auch gibt es Schulungen zum Thema Energie am Arbeitsplatz und im privaten Umfeld.

Nach Abschätzung von Hugo Trappmann machen Nachhaltigkeitsthemen etwa ein Drittel der Schulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen aus. Damit hat das Engagement der Limburger Blechwarenfabrik Vorbildcharakter beim Thema Mitarbeiter und Nachhaltigkeit im deutschen Mittelstand.

Mehr zur Diskussion mit Hugo Trappmann im Forum Ressourceneffizienz. Zum Thread im Forum Ressourceneffizienz.

 

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