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Schlagwort: Konferenz

Jahresrückblick 2018: Digitalisierung ist kein Technik-Thema …

… und fällt auch nicht vom Himmel. Diese Erkenntnis ist inzwischen mitten in der Gesellschaft angekommen. Und doch fehlt es noch an vielen Stellen an zukunftsgestaltenden Aktivitäten – aber nicht überall in diesem Lande! Meine Highlights dazu im Rückblick aur das vergangene Jahr:

Techies und Ökos machen „gemeinsame Sache“

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Ich packe meinen Koffer…

…und hätte gerne Eure Meinungen im Gepäck, liebe Freunde, Partner, Vordenker und kritisch-konstruktive Geister! Und zwar Eure Sichtweise auf die Frage:„Digitale Transformation – spaltet oder eint sie unsere Gesellschaft?

Die Digitale Transformation ist einer der Schlüsselfaktoren auf dem Weg in die Zukunft. Daher möchte ich mit Euch darüber sprechen.  Was sind die Einflüsse, Haltungen, Erfahrungen für das eine oder das andere? Wieviel „öffentliche Hand“ sollte es nach Eurer Meinung geben?

Wer ist mit dabei beim Austausch – vielleicht ganz persönlich Face2Face nächsten Dienstag im BonnLAB? Oder virtuell bei einer Skype-Telco Ende Juni?

Mit meinem Koffer fahre ich übrigens nach Berlin. Dort findet am 6. & 7. Juli 2017  die „Zukunftskonferenz“ statt. Gemeinsam soll eine Landkarte für die Zukunft entwerfen. Die Grundlage dafür sind die in einem offenen Prozess entwickelten Szenarien für Deutschland 2030. Am Ende der Konferenz sollen Eckpunkte für ein Memorandum zur Bundestagswahl 2017 verabschiedet werden.  Zur Anmeldung geht´s hier lang.

Initiiert hat das Vorgehen Gunnar Sohn – er rief dazu auf, „Future Hubs“ zu starten, um die Diskussion zu bestimmten Themen zur und nach der Konferenz zu führen und mit zur Konferenz „zu bringen“ (mehr dazu hier).

Überblick D2030 Initiative

Die D2030 Initiative möchte einen unabhängigen Zukunftsdiskurs in Deutschland etablieren. Mir hat ein solcher Diskurs am Rande einer großen Transformation ausgelöst durch disruptive Technologieinnovationen gefehlt. Daher wurde ich auch bereits vor einigen Monaten Botschafterin für die Initiative. Die Initiatoren haben mittels einer etablierten Methode und zwei Online-Befragungen vier Szenarien (und genauer acht Sub-Szenarien) entwickelt, wohin es mit uns in Deutschland gehen kann. Die Szenarien bewegen sich zwischen „Spurtreuer Beschleunigung“ über „Neue Horizonte“ zu „Bewusste Abkopplung“ und „Alte Grenzen“.  (Alle Details zur Methode und zu den Ergebnissen hier.)

Definition „Digitale Transformation“

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Bildungsgipfel mit Nachhaltigkeitsthemen am 1. und 2.7. in Mannheim. Hochkarätige Redner aus der Wirtschaft (!):…

Posted by WiseWay – bewegt für Nachhaltigkeit on Dienstag, 21. Juni 2016

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Neue Konferenz Bonn will „Mindshift“ für Nachhaltigkeit: Kommentar

Die Bonn Conference on Global Transformation fand das erste Mal am 12. und 13. Mai 2015 im Plenarsaal des WCCB statt. Ab jetzt alle zwei Jahre. Primär geht es um die Umsetzung der sog. UN „Post-2015-Agenda“, der Umsetzung der „Sustainable Development Goals“. Im Konferenzvideo (siehe oben) werden die anstehenden Herausforderungen eindrücklich in 1,5 min dargestellt.

Geladen waren „erfahrene Entscheider“ aus Politik, Wirtschaft und der Zivilgesellschaft. Es soll auch ein „Mindshift“ stattfinden, so Angelika Schwall-Düren, für Nachhaltigkeit. Und es mögen Impulse von der Konferenz in die Gesellschaft ausgehen. Das sind große Ziele. Verstanden habe ich nicht: Weshalb ein Mindshift und Impulse von denjenigen ausgehen, die die Situation, selbst gestaltet habe? Schätzungsweise war die Mehrzahl der Anwesenden über 40 Jahre alt.

Wie soll ein „Mindshift“ die Gesellschaft verändern, wenn ihn nicht diejenigen, die am längsten mit den Konsequenzen leben müssen, (mit) gestalten? Und wenn Impulse von der Konferenz ausgehen sollen, weshalb nutzt man nicht die zeitgemäßen medialen Methoden, wie Live-Blogs, zur Verbreitung?

Aber dennoch: Auch von den Grandseigneurs der Nachhaltigen Entwicklung wie Jeffrey D. Sachs und John Elkington war etwas zu lernen. Am beeindruckensten jedoch Su Stephanou über ein Bildungsprojekt, das Kleinbauern in Kenia mittels wöchentlicher SMS „Learning Nuggets“ vermittelt, um Gesundheit der Kühe zu verbessern, Krankheiten bei Hühner zu verhindern und ihre Produktion zu verbessern (Link zur iCow-Website) Nachahmenswert!...   Weiterlesen >

Innovationsverbund „Nachhaltiger Mittelstand“ und WiseWay auf dem Nawi-Forum in Frankfurt

Gemeinsam mit Ursula Weber aus dem Innovationsverbund „Nachhaltiger Mittelstand“ gestaltete Saskia Dörr, WiseWay, den Workshop zum Thema “Mitarbeiter-Akzeptanz von Nachhaltigkeit: Das Nadelöhr im Change-Prozess“ auf dem nawi-Kongress am 4. September 2013.

Zum Blogbeitrag

Im Rahmen des Innovationsverbundes „Nachhaltiger Mittelstand“ werden Lösungen für Nachhaltigkeitsprobleme entwickelt, die die Wettbewerbsfähigkeit von Mittelständlern steigern. Beispiele sind Nachhaltiges Design, ökologische Lebensmittel, nachhaltiger Tourismus oder Nachwuchsförderung. Es wird eine Plattform für den Dialog zwischen Unternehmen und Wissenschaft geboten. Branchen- oder themenspezifische Arbeitsgruppen ermöglichen eine vertiefte Bearbeitung und konkrete Ansätze zur Umsetzung in das eigene Unternehmen.

Link zum Innovationsverbund Nachhaltiger Mittelstand...   Weiterlesen >

Nachhaltigkeits-Gipfel 2013: Konferenz zu Nachhaltigkeit in der Lieferkette

Insgesamt eine gelungene Veranstaltung, mit engagierten und kompetenten Rednern, der Nachhaltigkeits-Gipfel am  17. September 2013 in Wiesbaden. Ca. 25 Teilnehmer, insbesondere aus dem Handel, tauschten sich zu Corporate Social Responsibility aus. Eine der Fragen war: Kann man Nachhaltigkeit entlang der Lieferkette überhaupt garantieren und den Überblick behalten?

Rezzo Schlauch Rechtsanwalt, Parl. Staatssekretär a.D., stellte damit die gesellschaftlichen Ansprüche dar. Er forderte im ersten Vortrag die Unternehmen dazu auf, ihren Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung zu leisten und nicht auf der Ebene der PR zu verbleiben.

Von den vielen Rednern – der Tag war voll gepackt – hier nur einige Highlights.

Andrea Weber, Head of Sustainability, Metro Cash & Carry (Metro AG) gab Einblicke zum CSR-Management bei Metro Cash & Carry. Insbesondere stellte sie die Frage =&0=&METRO GROUP Lieferanten in zahlreichen Ländern unterstützt, international anerkannte Standards zu erfüllen. Und dies in Kooperation mit verschiedenen öffentlichen und privaten Partnern, wie z. B. Unido, Bayer, giz.

Dr. Philipp G. Inderhees, Leiter Nachhaltigkeitsmanagement, Deutsches Milchkontor GmbH beeindruckte mich mit dem Vortrag =&1=&Die systematische Analyse der Situation, konsequenten Umsetzung und Monitoring der Nachhaltigkeitsleistung über Kennzahlen zeigte die Grundlagen des Nachhaltigkeitsmanagements par excellence.

Ulf Wenzig, Sustainability Manager Retail, IKEA Germany, fragte “ =&2=&Er stellte den IWAY – Nachhaltiges Supply-Chain Management bei IKEA dar. Dieses basiert auf der ILO, sowie den UN-Konferenzen zur nachhaltigen Entwicklung. Ziel von IKEA ist es, 100% aller Zulieferer diesem Standard entsprechen. Dieses Ziel ist bereits weitgehend erfüllt: Sichergestellt wird es von ca. 80 interne Auditoren in 29 Ländern.

Bemerkenswert ebenfalls Maurice Stanszus, Founder and CEO, der „WeGreen“ vorstellte – =&3=&

Was nehme ich mit: Den Eindruck, dass Nachhaltigkeit in diesen Unternehmen bereits sehr systematisch gemanaged wird. Es bestehen bereits etablierte Netzwerke und stabile Dienstleisterbeziehungen. Nachhaltigkeit goes mainstream!...   Weiterlesen >

Klimagerechtigkeit, die Weisheit der Indianer und ein beeindruckender Fünfzehnjähriger

Die Veranstaltung beginnt ungewöhnlich – mit der Video-Botschaft eines fröhlich wirkenden Fünfzehnjährigen. Es ist Felix Finkbeiner, der die Teilnehmer des nawi-Kongress und alle „Erwachsenen“ deutlich an ihre Verantwortung erinnert: für die Zukunft der heutigen Kinder.

Er tut bereits seit Jahren etwas: Er will mit vielen weiteren Kindern weltweit durch die Aktion „Plant for the planet – Trees for Climate Justice“ 1.000 Milliarden Bäume pflanzen. Dies wird nicht nur als Umwelt-Beitrag zur Speicherung fossiler Brennstoffe  verstanden, denn so könnten 1/4 des weltweit von Menschen ausgestoßenen CO2 gebunden werden. Auch als Beitrag gegen Armut und für mehr Gerechtigkeit – denn Klimawandel betrifft vor allem die Länder des Südens, die nicht die finanziellen Mittel für Dämme, veränderte Gesundheitsversorgung, neugezüchtete angepasste Lebensmittel-Pflanzen besitzen.

Felix, der UN-Kinderbotschafter, wird in Richtung Wirtschaft deutlich: „Es darf keinen Gewinn geben, der nicht nachhaltig erwirtschaftet ist.“ Als Beispiel führt er einen Indianerstamm gibt: Dieser trifft  Entscheidung vor dem Hintergrund der Frage, ob die 7. Generation nach der eigenen diese noch mittragen würde.

Beeindruckend spricht Felix Finkbeiner, über seine Ziele und auch dass heute bereits 12 Milliarden Bäume mit „Plant for the planet“ gepflanzt wurden. Er stellt zudem fest, dass die in der UN-Klima-Konferenz vor 20 Jahren formulierten Ziele noch immer gültig sind.

Link zur Videobotschaft von Felix Finkbeiner

Wer könnte sich diesem Aufruf nicht entziehen?

Sicherlich haben alle Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer, Firmeninhaberinnen und -Inhaber, Managerinnen und Manager in der gut gefüllten IHK in Frankfurt am 4. September um 10 Uhr überlegt, was ihr Beitrag in ihren Unternehmen dazu sein könnte, dass die Vision von Felix Finkbeiner – und damit die einer klimagerechten Gesellschaft – umgesetzt werden könnte.

Gut so.

Denn diese Kinder, die uns heute an unsere Verantwortung erinnern, sind die Azubis, Studierenden, die Fach- und Führungskräfte von morgen. Sie werden hohe Erwartungen an das Nachhaltigkeitsmanagement ihrer Arbeitgeber haben. Und als Unternehmerinnen und Unternehmer mit innovativen nachhaltigen Geschäftsmodellen arbeiten und neue Märkte aufbauen. Auch das ist ein Teil der Botschaft.

Zum Ende gab es für die heutigen Firmenlenker im Auditorium noch eine Tafel Gute Schokolade von Felix. Denn Veränderung braucht Energie und soll ja auch Spaß machen....   Weiterlesen >

Holen Sie sich jetzt die Anerkennung für das Engagement zur Unternehmensnachhaltigkeit!

Der Deutsche CSR Preis zeichnet auch 2014 Unternehmen und Personen aus, die sich in herausragender Weise für Unternehmensnachhaltigkeit engagiert haben – mehrere Preise werden vergeben. Bewerbungen sind bis zum 30.11.2013 einzureichen.

Es ist also noch Zeit, Ergebnisse von Aktivitäten zu sammeln und zu bewerten. Falls noch nicht alle Unterlagen vorliegen oder die Ressourcen nicht ausreichen, steht WiseWay gerne zur Projektbegleitung zur Verfügung.

Hier geht es zur Bewerbung für den Deutschen CSR Preis 2014

Es werden Aktivitäten ausgezeichnet, die konkrete Auswirkungen auf

  • Mitarbeiter,
  • Kunden, Lieferanten, Umgebung oder
  • Klima- und Umweltschutz, Biodiversität, Entwicklungs- und Schwellenländer

haben. Mehrere Einreichungen pro Unternehmen oder Institution sind möglich.

Die Preisverleihung 2014 ist am 07. Mai 2014. Wäre das nicht eine tolle Belohnung für alle, die sich in Ihrem Unternehmen für Nachhaltigkeit engagiereren?...   Weiterlesen >

Bundesministerium und DIHK suchen Klimaschutz-Unternehmen!

In der „Klimaschutz- und Energieeffizienzgruppe der Deutschen Wirtschaft“ treffen sich wenige Hand verlesene deutsche Pionierunternehmen. Unternehmen, die Energieeffizienz- und Klimaschutzmaßnahmen freiwillig in ihre Unternehmensstrategie integrieren, können sich noch bis 30. Juli 2013 bewerben.

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http://storify.com/WiseWay/deutscher-mittelstand-integriert-unternehmensnachh...   Weiterlesen >

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Über diesen Blog

Saskia Dörr, Unternehmensberaterin & WiseWay-Gründerin, schreibt zu Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Corporate Digital Responsibility.

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