vhs Bonn | Vortrag zu „Nachhaltiger Digitalisierung“ am 02.03.21

vhs Bonn | Vortrag zu „Nachhaltiger Digitalisierung“ am 02.03.21

Ich freue mich über die Einladung der vhs Bonn einen Vortrag im Rahmen der Digitalen Akademie online halten zu dürfen.

Digitalisierung kann Gemeinwohl, Nachhaltigkeit und die „Sustainable Development Goals“ durch Big Data, Künstliche Intelligenz & Co. stärken. Gleichzeitig stellt sie selbst ein Risiko für Nachhaltigkeit dar und kann „unerwünschte Nebenwirkungen“ für Gesellschaft, Umwelt und Klima nach sich ziehen. Ist eine nachhaltige Digitalisierung überhaupt möglich und was wären die Voraussetzungen dafür?

Herzliche Einladung zum Vortrag mit Diskussion
„Nachhaltige Digitalisierung“ am 02. März 2021, von 10.00 bis 11.30 Uhr,
im Rahmen der Digitalen Akademie der vhs Bonn.

Sie können sich gerne kurz vor Veranstaltungsbeginn unter diesem Link via WebEx einloggen:

https://vhs-bonn.webex.com/vhs-bonn/j.php?MTID=mef5f9afdb2d44cc573003ce268424815

Meeting-Kennnummer (Zugriffscode): 121 286 1458
Meeting Passwort: RmAQVHJu766

Anmeldung und weitere Vorträge in der Reihe hier:
https://www.vhs-bonn.de/programm/politik-wissenschaft-und-internationales/digitale-akademie.html

Meetup im Video: Digitalisierung & Nachhaltigkeit

Meetup im Video: Digitalisierung & Nachhaltigkeit

„Die Digitalisierung wird oft als Allheilmittel dargestellt, auch für Nachhaltigkeit. Wir wollen herausfinden, wie viel Wahrheit dahintersteckt und mit speziellem Blick auf die IT-Branche sehen, was getan werden kann, um für mehr Nachhaltigkeit im Bereich der Digitalisierung zu sorgen.“ Anbei findet sich das YouTube-Video der 1,5stündigen Aufzeichnung des Meetups organisiert von Seibert Media, Wiesbaden.

In der Ankündigung des Videos findet sich weiterhin folgende Beschreibung: „Der Abend war zusammengesetzt aus drei Speaker:innen-Beiträgen, einer Q&A und einer offenen Austauschrunde zum Ausklang ohne Videoaufnahme. Freuen durften wir uns über Perspektiven von Dr. Saskia Dörr, Beraterin für Corporate Digital Responsibility (CDR) und Helge Schmermbeck von der Uni Duisburg-Essen, der sich wissenschaftlich mit dem Thema Nachhaltigkeit speziell in der IT befasst. Außerdem mit dabei war Jan Rüter von der Kompetenzplattform nachhaltig.digital. Durch den Abend geführt hat uns Jenny Schuller, Agile Coachin und Koordinatorin des Nachhaltigkeitsmanagements bei Seibert Media.“

So ab Minute 10 geht es nach einigen einleitenden Worten mit meinem Vortrag los. Die Vorträge bauen gut aufeinander auf und ergänzen sich hervorragend.

Herzlichen Dank an Jenny Schuller für die Einladung und tolle Organisation! Es war mir eine Freude mit Jan und Helge sowie allen Beteiligten über das Thema zu sprechen. Die Veranstaltung fand am 18. November 2020 online statt.

 

SAVE THE DATE: Konferenz „A New Humanity“ von 1E9 am 11./12.11.20

SAVE THE DATE: Konferenz „A New Humanity“ von 1E9 am 11./12.11.20

„Eine Welt in der Krise. Ist eine bessere Zukunft noch möglich? Ja. Wenn wir zusammenarbeiten, um Lösungen zu finden.“ Das ist das Thema der Konferenz „A New Humanity“ des Tech-Magazins 1E9. Sie findet am 11.-12. November 2020 live und digital im und aus dem Deutschen Museum, München, statt. Ich finde der Inhalt versöhnt mit dem „nerdigen“ Titel. Ich werde jedenfalls im Panel zu Digitaler Ethik und Corporate Digital Responsibility für Bodenhaftung sorgen :-). Teilnahme nur für Community-Mitglieder – aber das ist keine Hürde …

Bei 1E9 THE_CONFERENCE 2020 versammeln sich globale Vordenker, um ihre Visionen für EINE NEUE MENSCHLICHKEIT zu teilen.  Ob künstliche Intelligenz, Biotechnologie, Quantencomputer, Internet, Roboter, 3D-Drucker oder virtuelle Realität: Technologie betrifft Entwickler und Wissenschaftler, Nerds und Künstler, Gründer und Investoren, Studenten und Manager. Und alle anderen auch. Deshalb ist 1E9 THE_CONFERENCE das Zusammenkommen einer farbenfrohen Community, die gemeinsam Ideen für eine nachhaltige Zukunft entwickeln möchte.

Ausschließlich für 1E9-Mitglieder. Anmeldung hier.

„Wir gründen die MADIBA ACADEMY“

„Wir gründen die MADIBA ACADEMY“

„Wir gründen die MADIBA ACADEMY. Dabei wollen wir Berater, Trainer und andere Wissensvermittler mit Medienschaffenden und Digitalisierungsexperten, Kreativen und Investoren zu einer Solidargemeinschaft unter einem Dach vereinen: der MADIBA ACADEMY.“ Ich bin mit WiseWay Mit-Gründerin und Genossin der Madiba Academy, denn ich halte die Zeit reif für ein Social Business für global-digitales Lernen in der Entwicklungszusammenarbeit. Wer auch noch mit an Bord kommen möchte, kann aktuell noch die Gründung auf Startnext unterstützen!

Die Madiba Academy stellt sich drängenden Fragen der Zeit: Wie gestalten wir remote work in der internationalen Zusammenarbeit von morgen? Wie transferieren wir digitales Wissen dorthin, wo es am meisten gebraucht wird? Wie können wir Entwicklungshilfe virtuell „vor Ort“ leisten? Wie können wir weltweit ausbilden und gleichzeitig aufhören, der Umwelt zu schaden?

„Nachhaltige Arbeit in Krisen- und Entwicklungsländern, fachlich methodischen Beratungen, Trainings, Schulungen und unabhängige Evaluierungen werden wir digital begleiten und überall dort in den virtuellen Raum verlagern, wo dies von und mit unseren Kunden und Partnerorganisationen möglich ist. Mit unseren Vorkenntnissen und bereits bestehenden nationalen, wie internationalen geschäftlichen Beziehungen in der Entwicklungszusammenarbeit können wir effektiv agieren und unsere Referenzen in den Dienst der gemeinschaftlichen Genossenschaft stellen.“ Dr. Kristian Kampfer

Weitere Informationen unter https://www.startnext.com/madiba-academy.

GIZ techDetector: Technologie-Scouting für Nachhaltige Entwicklung

GIZ techDetector: Technologie-Scouting für Nachhaltige Entwicklung

An der 49. Socialbar Bonn nahm ich – wie alle anderen – aufgrund der Corona-Pandemie erstmals von zu Hause aus virtuell mittels der Videokonferenz und via Facebook teil. Es gab dennoch die obligatorische Hashtag-Runde und Breakout-Sessions sorgten für die Interaktion der Teilnehmer. Was nicht alles geht in diesen Zeiten! Später stellte Elke Matthaei den techDetector der GIZ (Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit) vor. Das Tool hat mich sofort begeistert und ich habe es mir dann genauer angeschaut.

Digitale Technologien und Innovation spielen eine zentrale Rolle, um die Sustainable Development Goals zu erreichen. Auf diese Themen bin ich in meinem Blog schon häufiger eingegangen und auch im „Praxisleitfaden“ habe ich dies vertieft. Dabei stellt sich auch die Frage für verantwortungsvoll handelnde Unternehmen, inwieweit eine entwickelte oder eingesetzte Technologie Potenzial hat, einen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten.

Mit dem GIZ techDetector soll der Entwicklungsstand und die Nachhaltigkeitswirkung einer Technologie bewertet und mit einem Blick erfassbar sein. Er soll zur Erreichung der SDG beitragen. Bisher wurden bisher 245 emerging technologies identifiziert.

Beispiele sind

  • Deep Fake Detection Tool
  • Emergency Citizen Responder
  • Adversial machine Learning
  • 3D Printing
  • Mobility-as-a-Service (MaaS)
  • Delivery Drone
  • Upcycled Co2 Concrete
  • Citizen-drive Platform
  • GovCoud

Diese werden nach entwicklungspolitischen Handlungfeldern geclustert: Economy & Employment; Climate Change, Environment, Natural Resources Management; Social Development; Rural Development & Agriculture; State & Democracy; Sustainable Infrastructure: Water, Energy & Transportation; Security, Reconstruction and Peace.

Die Basis für die Bewertung ist das Technology Readiness Level, der NASA-Standard für den Reifegrad von Technologien, welcher zwischen verschiedenen Stadien unterscheidet. Die Nachhaltigkeitswirkung jeder einzelnen Technologie wird über eine offene crowd-sourced Survey ermittelt und auf einer Skala von -2 bis +2 bewertet. Jeder Interessierte kann an diesem Survey teilnehmen. Das Tool wurde im Oktober 2019 gelauncht und ist frei unter https://viz.envisioning.io/giz/ zugänglich. Es soll die Entwicklungs-Community und Tech-Industrie miteinander verbinden.

Mir war bei der Nutzung unklar, aus welchen Gründen Technologien in den GIZ techDetector aufgenommen werden (oder eben nicht). Die Methodik der Bewertung des Nachhaltigkeits-Impact ist leider nicht nachvollziehbar. Dadurch ist es nicht möglich, selbst Interpretationen anzustellen oder auch nur nachzuvollziehen, wieso es zu dieser Bewertung kam. Hier kann sicherlich noch mehr Nutzerunterstützung erfolgen, indem konkrete Interpretationsbeispiele einzelner Technologien beigefügt werden oder Experten ihre Einschätzung dazu mitliefern. Wichtig wäre die Publikation der Bewertungsmethodik zur Entwicklung des Nachhaltigkeits-Impact.

Aus meiner Sicht bietet der GIZ techDetector auch relevante Einsichten für nachhaltigkeitsorientierte Unternehmen in der digitalen Transformation. Die Prüfung von im Unternehmen eingesetzten Technologien mit dem GIZ techDetector und der Abgleich mit der Bewertung aus der Nachhaltigen Entwicklung könnte neue Einsatzszenarien eröffnen, den Beitrag zu einzelnen SDG verdeutlichen und damit die Digital Responsibility Agenda unterstützen.

Gitta Sender, Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), 06. April 2020

We proudly present: „MENSCHpunktNull“!

We proudly present: „MENSCHpunktNull“!

MENSCHpunktNUll ist ein kollaborativ entstandenes Buch zu Gestaltungsansätzen für die digitale Gesellschaft. Es entstand aus einem Impuls von Andreas Schiel und Andreas Seidel. Ihr findet darin „quer gedachte“ Ansätze zur Suche nach Menschlichkeit im „Maschinenzeitalter“, Ideen zur „Future Proof Company“, zu vertrauenswürdiger Digitalisierung und der Renaissance des Vertrauens sowie dem Konzept der „informatisierten Energie. Ich freue mich sehr, dass die Idee des „SmartCheck für Nachhaltige Apps“ von Damian Paderta und mir darin veröffentlicht wurde. Für diejenigen, die es ganz eilig haben, ab Seite140 ;-). Es ist in dieser Woche zum Download erschienen und Sie/ihr bekommt es hier bei mir.

Wenn Du zu dem Thema weiter informiert werden möchtest, freue ich mich über Deine Anmeldung zu meinem Newsletter! Hier rechts —>>>>

Einige Worte zur Entstehungsgeschichte

Am Anfang wurde in bester digital-kultureller Manier von „den Andreassen“ offen gefragt, wer Lust hätte bei einem solchen Buch mitzumachen und ein Buchkapitel beizusteuern.

Ich habe Andreas Schiel bei Twitter und Andreas Seidel bei XING vor einigen Jahren kennengelernt. Andreas twitterte als Philosoph unter @digi_human zum Thema „menschzentrierte Digitalisierung“ und wir lernten uns bei der D2030-Konferenz im Sommer 2017 in Berlin auch persönlich kennen. (Ich finde das immer wieder beeindruckend, wenn ich die Einstellungen und Aussagen von jemandem im Netz kennenlerne und ihn oder sie dann persönlich treffe: das fühlt sich oft nah und vertraut an.) Auf dieser tollen Zukunftskonferenz wurden mit wissenschaftlichen Methoden erstellte Szenarien für Deutschland bis 2030 diskutiert – für mich ein wichtiges Signal, dass es mehr Menschen gibt, die den Handlungsdruck spürten, und das in einer Zeit, in der manche von „Zukunftsvergessenheit“ sprachen.

Aus dem Impuls, die Ideen aus Berlin weiterzutragen, entstand eine D2030-Rheinland-Gruppe, auf der lernte ich dann auch Andreas Seidel persönlich kennen. Er hatte auf XING das Forum für Verantwortung in der digitalen Wirtschaft und Gesellschaft initiiert und prangerte dort u. a. die „blinden Flecken“ der Digitalisierung zum Thema Strom- und Energieverbrauch an.

Als die Anfrage zum Buchprojekt eintraf, befand ich mich mit Damian Paderta in intensiver und tiefer Diskussion wie Digitalisierung wirklich gesellschaftlich und für jede/n gelingen kann. Unsere Vision: eine Unterstützung für Entscheider und Designer von Apps und digitalen Services es zukünftig „besser“ zu machen. Und so kam es zur Entwicklung des „Smart Checks für Nachhaltigkeit“, einer Methode, beim „Sustainable Design“ von Apps unterstützt. Unser Ansatz und die Anwendung auf den „Schutzranzen“, einem Projekt u.a. von VW, indem Schulkinder getrackt wurden, ist im Buch nachzulesen.

Es fanden sich eine Reihe weiterer Menschen, die sich beruflich und persönlich für eine lebenswerte digitale Gegenwart und Zukunft einsetzen und die Lust hatten, ein Buchkapitel zu schreiben. Die Inhalte der Kapitel wurden frei gewählt und so sind sie facettenreich und persönlich – wie Menschen eben so sind. Alle gemeinsam ist, dass sie Lust machen sollen auf Reflexion und Diskurs. Jeden der Autorinnen und Autoren kann man direkt via Social Media oder E-Mail ansprechen.

Natürlich gehört zu einem solchen Buch sehr viel Enthusiasmus und Engagement der Initiatoren – vielen Dank auch an dieser Stelle an die beiden Andreasse! Und das Buch hat zudem gehörig durch witzige Grafiken gewonnen, die Damian beigesteuert hat. Dank auch Dir.

Und nun: Viel Spaß beim Entdecken unserer Gedanken und Ideen in MENSCHpunktNULL! Ich freue mich auf Rückmeldung von Ihnen und Euch!