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Video Meetup Nachhaltigkeit und Digitalisierung 12/20 „Wäscht eine Hand die andere?“

Video Meetup Nachhaltigkeit und Digitalisierung 12/20 „Wäscht eine Hand die andere?“

Am 18.12.2020 fand das Meetup zu Digitalisierung und Nachhaltigkeit statt, das aufgezeichnet wurde. Ich habe darin einen kurzen Präsentationspart. Am Ende diskutieren wir unterschiedliche Aspekte gemeinsam.

„Die Digitalisierung wird oft als Allheilmittel dargestellt, auch für Nachhaltigkeit. Wir wollen herausfinden, wie viel Wahrheit dahintersteckt und mit speziellem Blick auf die IT-Branche sehen, was getan werden kann, um für mehr Nachhaltigkeit im Bereich der Digitalisierung zu sorgen.

Der Abend war zusammengesetzt aus drei Speaker:innen-Beiträgen, einer Q&A und einer offenen Austauschrunde zum Ausklang ohne Videoaufnahme. Freuen durften wir uns über Perspektiven von Dr. Saskia Dörr, Beraterin für Corporate Digital Responsibility (CDR) und Helge Schmermbeck von der Uni Duisburg-Essen, der sich wissenschaftlich mit dem Thema Nachhaltigkeit speziell in der IT befasst. Außerdem mit dabei war Jan Rüter von der Kompetenzplattform nachhaltig.digital. Durch den Abend geführt hat uns Jenny, Agile Coachin und Koordinatorin des Nachhaltigkeitsmanagements bei Seibert Media.“

Das gesamte Video könnt ihr hier anschauen.

 

YouTube Video 12/2020: Next Level Unternehmensverantwortung: Ausblick 2021

YouTube Video 12/2020: Next Level Unternehmensverantwortung: Ausblick 2021

Zum Ende des Jahres 2020 präsentierte ich fünf Thesen zum nächsten Level der Unternehmensverantwortung im Jahr 2021.

  • Digitalisierung und Nachhaltigkeit bestimmen gemeinsam die Agenda 2021
  • Die digitale Revolution verändert die Art und Weise, wie wir leben und interagieren, aber sie ist weder nachhaltig noch gerecht. Dies rückt 2021 noch stärker in die allgemeine Aufmerksamkeit.
  • Digital mit Verantwortung ist das neue Paradigma. Unternehmen integrieren Verantwortung und Nachhaltigkeit in ihre digitalen Projekte und Strategien.
  • Corporate Digital Reponsibility bringt Wettbewerbsvorteile für die Unternehmen.
  • Zukunftsorientierte Unternehmen nutzen jetzt den Pioniervorteil.

Den sechsminütigen Vortrag könnt ihr hier als Video verfolgen.

 

Datenschutz für Praktiker 11/20: „Digitale Unternehmensverantwortung für eine nachhaltige Wertschöpfung aus Daten“

Datenschutz für Praktiker 11/20: „Digitale Unternehmensverantwortung für eine nachhaltige Wertschöpfung aus Daten“

Mit der Digitalisierung entstehen wirtschaftsethische Dilemmata mit Daten von Nutzer:innen. Digitalverantwortliche Unternehmen wägen umsichtig und frühzeitig die unterschiedlichen Interessen bei der Gestaltung digitaler Geschäftsstrategien ab. Wie das praktisch aussehen kann, erläutere ich in dem Artikel „Corporate Digital Responsibility: Digitale Unternehmensverantwortung für eine nachhaltige Wertschöpfung aus Daten“ im Magazin „Datenschutz für Praktiker“.

Dörr S (2020) „Corporate Digital Responsibility“: Digitale Unternehmensverantwortung für eine nachhaltige Wertschöpfung aus Daten. Datenschutz für Praktiker 11 2020, S. 8-11. https://desk.forum-verlag.com/#doc/62089/1 (Zugriff am 27.11.2020)

Der Artikel inklusve Fragenset steht hier zum Download zur Verfügung.

Gerade die Datenschutzbeauftragten und -verantwortlichen können über ihre Kernaufgabe hinausgehende Impulse für eine Corporate Digital Responsiblity geben. Daher hoffe ich, dafür Ansatzpunkte geben zu können. Der Artikel hat folgende wesentlichen Inhalte:

  • Wirtschaftsethische Dilemmata mit Daten von Nutzer:innen
  • Corporate Digital Responsibility für Vertrauen als Wettbewerbsvorteil
  • 12 Leitfragen für eine digitale Geschäftsstrategie mit Verantwortung

Das vorliegende Set an Leitfragen soll Pioniere unterstützen. Es bietet, wie eine Reihe weiterer bereits vorliegender Management-Instrumente, eine Handreichung für die Umsetzung von CDR in der Praxis und damit für die Gestaltung einer wünschenswerten digitalen Zukunft.

1E9 Jahreskonferenz 11/20: „Künstliche Intelligenz funktioniert nicht ohne Verantwortung“

1E9 Jahreskonferenz 11/20: „Künstliche Intelligenz funktioniert nicht ohne Verantwortung“

Panelteilnahme bei der 1E9-Konferenz 2020 am 11.11.2020. Aufzeichnung der 40-minütigen Diskussion zusammen mit Max Haarich (Gesellschaft für Digitale Ethik), Tarek R. Besold (neurocat GmbH) und Nicolai Andersen (Deloitte) zum Thema „Corporate Digital Responsibility: Künstliche Intelligenz funktioniert nicht ohne Verantwortung“. Moderation Wolfgang Kerler (1E9).

Mittelstand 4.0 Jahreskonferenz 11/20 „Mit Digitalisierung eine nachhaltige Zukunft gestalten“

Mittelstand 4.0 Jahreskonferenz 11/20 „Mit Digitalisierung eine nachhaltige Zukunft gestalten“

MITTELSTAND 4.0 JAHRESKONFERENZ vom 25.11.2020

Ökonomisch, ökologisch, sozial – so geht unternehmerische Verantwortung im Digitalzeitalter. Lisa-Maria Röhling im Gespräch mit Dr. Saskia Dörr, Expertin für Digital Responsibility (WiseWay). Wir erhalten Einblicke, wie Unternehmen ihre digitale Transformation nachhaltig gestalten können. Kurzweilig und informativ.

Themen sind dabei u.a.:

  • Was hat Nachhaltigkeit mit Digitalisierung zu tun?
  • Was verbirgt sich hinter Corporate Digital Responsibility?
  • Was sind die Risiken, wenn wir die ethische Grenzen bei der Digitalisierung nicht beachten?
  • Bricht mit der Digitaliseirung ein Generationenkonflikt zwischen erfahrenen Mitarbeitern und sogenannten Digital Natives auf?
  • Wie kann ein Unternehmen eine gesellschaftliche Verantwortung übernehmen? Was ist dabei zu tun?

Aufzeichnung des Impuls-Interviews auf Youtube https://youtu.be/7Ph3Xaqx2pU

Veröffentlicht in November 2020 auf Youtube

Buchbewertungen aus Wissenschaft und Praxis

Buchbewertungen aus Wissenschaft und Praxis

Das haben renommierte Experten aus Wissenschaft und Praxis zu meinem Buch gesagt: „..sehr gut fundiert…“, „…anwendungsorientiert…“, „…hoch willkommen…“, „…wertstiftend…“,  „…wichtig…“, „…hilfreich in der Praxis…“, „…sehr gute Orientierung…“, „…sehr gut lesbar…“, „…sehr gut gegliedert…“, „…auf den Punkt gebracht…“, „…das Zeug für ein Standardwerk…“, „…umfassend…“, „…neue Impulse…“

Darüber freue ich mich unendlich! Ich danke allen herzlich für diese Wertschätzung und die Unterstützung des Praxisleifadens Corporate Digital Responsibility. Und hier nun die vollständigen Bewertungen:

„Wer sich in der Unternehmenspraxis, aber auch in der wissenschaftlichen betriebswirtschaftlichen Arbeit mit dem Thema digitale Verantwortung beschäftigt, kommt an dem Praxisleitfaden von Dr. Saskia Dörr nicht vorbei. Denn in der Echtzeit-Economy ist gelebte digitale Verantwortung oder Corporate Digital Responsibility ein wichtiger Treiber für Wettbewerbsvorteile: Durch den Aufbau von Vertrauenskapital bei Kunden und Mitarbeitern, aber auch durch die damit verbundene zusätzliche Innovationskraft. Digitale Verantwortung, die als zentrales und handlungsleitendes Prinzip auf allen Ebenen der operativen und strategischen Steuerung verankert wird, verbessert die dynamischen Kompetenz von Organisationen, ist also Treiber und keine Bremse für Wettbewerbserfolg und Innovation! Für Manager und Controller in Unternehmen, die auf CDR als Wettbewerbsvorteil setzen wollen, ist dieser sehr gut fundierte und anwendungsorientierte Praxisleitfaden eine wichtige Hilfestellung bei der Implementierung.“ .“ Prof. Dr. Barbara E. Weißenberger, Lehrstuhl für BWL, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

„Nachhaltige Entwicklung und Digitalisierung fordern Wandel  – in unterschiedlicher Weise, aber von jedem Unternehmen und jeder Person. Wollen wir uns nicht über Spannungsfelder unproduktiv streiten und nicht als Objekt dieser Bewegungen gestoßen werden, so sind wir als „Agenten“ einer Nachhaltigkeitstransformation von Unternehmen, Wirtschaft und Gesellschaft gefordert, Nachhaltige Entwicklung und Digitalisierung konstruktiv zusammen zu denken. Dieser Praxisleitfaden Corporate Digital Responsibility ist hoch willkommen und zeigt Schnittstellen und Wege auf, diese Metatrends gestalterisch und wertstiftend für eine nachhaltige Entwicklung zu nutzen.“ Prof. Dr. Stefan Schaltegger, Centre for Sustainability Management (CSM), Leuphana Universität Lüneburg

„Als Saskia Dörr dieses Buch schrieb, konnte sie nicht erahnen, wie aktuell es unmittelbar nach dem Erscheinen werden sollte. Die Corona-Krise hat gezeigt, dass die Digitalisierung der Gesellschaft auf allen Ebenen zumindest eine Linderung der negativen Folgen der Krise bietet. Als die Pandemie mit voller Wucht zuschlug, musste leider festgestellt werden, dass die Digitalisierung in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern in vielen Bereichen zurückstand. Nun soll der Rückstand aufgeholt werden. Und zwar ganz schnell! Die Schnelligkeit muss aber gepaart mit Sorgfalt realisiert werden. Hier hat das Buch ein Schwerpunkt. Das Buch richtet sich zunächst an die Wirtschaft aber die Prinzipien, die hier vorgestellt werden, gelten auch für andere Bereiche der Gesellschaft und Institutionen. Der Untertitel lautet: Unternehmerische Verantwortung und Nachhaltigkeitsmanagement im Digitalzeitalter. Damit werden zwei wichtige und in der aktuellen Diskussion über die Zeit nach Corona immer wieder benutzten keywords: Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Das Buch bietet den Entscheidungsträger im Unternehmen Handlungsalternativen für die verschiedensten Prozesse im Betrieb im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung im digitalen Zeitalter. Das Buch geht tief in das Beziehungsgeflecht von Unternehmen mit Kunden, Lieferanten, Mitarbeitern, Stackholdern, und Anspruchsgruppen aller Art und hebt die Bedeutung des verantwortungsvollen Umgangs mit Daten und Interessen. Das Buch behandelt in sechs Kapiteln die ganze Thematik der Digitalisierung von Unternehmen. Es ist sehr bemerkenswert, dass die Bezeichnung jedes Kapitels mít einer Art Schlachtruf beginnt. Sehr geschickt! Es ist das richtige Buch zum richtigen Zeitpunkt!“ Dr. Ignacio Campino, Vorstand biwina e.V, ehem. Beauftragter des Vorstandes für Nachhaltigkeit und Klimaschutz der Deutschen Telekom AG

“Der Praxisleitfaden hat uns dabei geholfen, das komplexe Thema für kleine und mittlere Unternehmen zu strukturieren. Die aufgezeigten Handlungsfelder bieten eine sehr gute Orientierung, um sich Stück für Stück konkrete Handlungsoptionen zu erarbeiten.” Patrick Bottermann, Projektleiter CSR.digital, Collaborating Center for Sustainable Production and Consumption gGmbH, Wuppertal.

„Saskia Dörr liefert mit diesem Praxisleitfaden einen intensiven und trotzdem sehr gut lesbaren „Rundumschlag“ zu CDR für alle, die sich erst kurz mit dem Thema beschäftigen. Für alle Anderen ist es eine sehr gut gegliederte Zusammenfassung mit auf den Punkt gebrachten Formulierungen, die man künftig sicher noch in vielen Veröffentlichungen zu Corporate Digital Responsibility wiederfinden wird. In meinen Augen hat das Buch das Zeug zum Standardwerk für den Bereich CDR.“ Miriam Reichelt, Referentin Corporate Digital Responsibility & Datenschutz, comspace GmbH & Co. KG, Bielefeld.  

„CDR ist strategisch in der Digital-Vision der Weleda platziert. Insbesondere bei der Ausformulierung der Leitlinie zur Umsetzung im Unternehmen hat mich das Buch von Saskia Dörr inspiriert. Das Kapitel in dem Nachhaltigkeit und Digital gemeinsam gedacht wird, bietet einen umfassenden Blick und gibt Menschen die sich mit dem Thema bereits beschäftigt haben, neue Impulse, um alle Ecken der CDR abzudecken.“ Jakob Wößner, Manager Organizational Development und Digital Transformation, Weleda AG, Schwäbisch Gmünd.

Fallstudie | Digitale Transformation einer Steuerkanzlei

Fallstudie | Digitale Transformation einer Steuerkanzlei

Die Steuerberater- und Wirtschaftsprüferbranche verändert sich durch die neuen Möglichkeiten der Automatisierung datengetriebener Geschäftsprozesse im Zuge der Digitalisierung umfassend. In einer Steuerkanzlei mit ca. 30 Beschäftigten aus dem Rhein-Sieg-Kreis war die digitale Transformation bereits verankert: Durch den Einsatz digitaler Tools sollte Mandanten eine noch bessere, effizientere und transparentere Beratung angeboten werden. Jedoch wurde im Zuge der Umsetzung deutlich, dass die neuen Anforderungen deutliche Veränderungen in der Arbeitsweise der Beschäftigten bedeuteten. Zudem sollte der digitale Wandel für den zukünftigen Erfolg nachhaltig und gemeinsam mit den Beschäftigten gestaltet werden.

Im Sommer 2019 lernte das Unternehmen die Lern- und Experimentierraum gemäß UnternehmensWert:Mensch in einem Vortrag von Saskia Dörr kennen  und erkannte schnell, dass diese Methodik das Unternehmen auf dem Weg unterstützen  könnte. Saskia Dörr wurde gebeten, ein agiles Projekt über mehrere Monate mit einer mitarbeiterzentrierten Methode zu begleiten und damit die Grundlage für weitere Veränderungen zu legen.

Es sollte gemeinsam mit den Geschäftsführern und einer Gruppe von MitarbeiterInnen ein Lern- und Experimentierraum etabliert werden. Die Methode hat folgende zentrale Eigenschaften:

  • Inkrementell
  • Kurzzyklisch
  • Konsequent beteiligt
  • Sozial dynamisch
  • Rollenbasiert

Das Vorgehensmodell in der Grafik rechts fasst dies zusammen.

Die Aufgabe bestand zunächst in der Identifikation der Kernherausforderungen für das Unternehmen in der digitalen Transformation. Daraus wurden mittels Interviews Optionen für Thema und Ziel des Experimentierraums erarbeitet. Im Kickoff wurde dieses gemeinsam festgelegt, sowie der Rahmen des Lern- und Experimentierraums mit unterschiedlichen Rollen und zeitlichem Ablauf in drei Arbeitsphasen etabliert. Es wurden drei Arbeitsphasen und drei Lenkungskreise durchgeführt. Weitere Aufgaben im Rahmen der Prozessbegleitung waren die Teamentwicklung mit Methoden aus dem Design Thinking, agilem Arbeiten, Projektmanagement sowie Change Management, die Moderation der Planungssitzungen und Lenkungskreise, das Coaching der Lab-Teamleitung sowie die Sicherung der Ergebnisse.

Alle Beteiligten nahmen ihre neuen Rollen vorbildlich an, die Beschäftigten formierten sich schnell zum neuen Lab-Team und zeigten ein enorm hohes Engagement. Mit ihren herausragenden Ergebnissen in den unterschiedlichen Arbeitsphasen überraschten sie die Geschäftsführung wiederholt. Die Coronakrise ab März 2020 unterbrach den Experimentierraum für drei Wochen, wurde aber dann von den Home Offices aus virtuell und digital weitergeführt.

Die Evaluationssitzung im Mai 2020 bestätigte die erfolgreiche Zusammenarbeit der letzten Monate. Es gab eine einhellig herausragende Bewertung für den durchgeführten Piloten (siehe Chart rechts). Die Beschäftigten hatten gemeinsam mit der Geschäftsführung „unsicheres Terrain“ betreten und wurden belohnt. Neben den geschäftlichen Zielen, die das Projekt erreichen sollte, wurde eine Reihe von zusätzlichen Ergebnissen erreicht (siehe Brainstorming-Ergebnis rechts). Trotz zusätzlicher Belastung wurde das Erleben von den Beteiligten als bereichernd empfunden und damit ein maßgeblicher Beitrag zur gemeinsamen digitalen Transformation der Steuerkanzlei geleistet.

Aufgrund des Erfolgs der gesamten Methodik (siehe Chart unten) entschloss sich die Geschäftsführung die Methode im gesamten Unternehmen auszurollen und bat Saskia Dörr, sie dabei weiter zu begleiten.

Springer Professional 04/20: „Vertrauen in Transformation schaffen“

Springer Professional 04/20: „Vertrauen in Transformation schaffen“

„Unternehmen müssen Vertrauen in die digitale Transformation schaffen“ Interview auf springerprofessional.de mit Andrea Amerland

„Von Corporate Responsibility zu Corporate Digital Responsibility muss die Reise gehen, sagt Saskia Dörr. Im Gespräch erläutert sie, wie Unternehmen Digitalisierung, Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung für mehr Erfolg unter einen Hut bringen. “ So beginnt der Interviewbeitrag mit mir, der am 13.05.2020 auf springerprofessional.de erschienen ist. Ich freue mich sehr darüber.

Im Interview fragte mich Andrea Amerland zuerst welche unerwünschten Nebenwirkungen der Digitalisierung für Unternehmen besonders schwer wiegen. Dann sprachen wir über die Veränderung der Unternehmensverantwortung durch die digitale Transformation. Ich erläuterte, wie Unternehmen vorgehen können, um den aktuellen Status Quo zu bestimmen. Abschließend ging es um die Frage, wie Unternehmen Digitalisierung und Nachhaltigkeit dabei unter einen Hut bringen können.

Das gesamte Interview ist hier nachzulesen https://www.springerprofessional.de/transformation/corporate-social-responsibility/unternehmen-muessen-vertrauen-in-die-transformation-schaffen/17890420.

Springer Professional 04/20: „Vertrauen in Transformation schaffen“

Fallstudie | Digitalwerkstatt für Stadtverwaltung

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3×3 Schlüsselelemente zum Erfolg mit digitaler Verantwortung

3×3 Schlüsselelemente zum Erfolg mit digitaler Verantwortung

Eine Digitalisierung mit Verantwortung wird heute von vielen Unternehmen angestrebt. Doch mit welchen Maßnahmen und Projekten sollten Unternehmen starten? Was sind die Voraussetzungen für den Erfolg mit digitaler Verantwortung? Aus meiner Sicht zeigen sich 3×3 Schlüsselelemente, die sowohl nach innen und außen wirken. Ich stelle sie hiermit in einem Überblick dar.

1. Unternehmenseigene Werte- und Wissens­basis an die digitale Trans­formation anpassen.
  • Ein unternehmens­eigenes Verständnis zu Digitaltechnologie und Datenökonomie entwickeln.
  • Die Werte- und Führungs­prinzipien mit der Digitalisierung mitwachsen lassen.
  • Den Einzelnen im Unternehmen befähigen, digitalverantwortlich zu entscheiden.
2. Produkte & Services digitalverantwortlich gestalten.
  • „Unerwünschten Nebenwirkungen“ von digitalem Business vermeiden.
  • Positive individuelle und gesellschaftliche Potenziale von digitalem Business nutzen.
  • Kunden und Partner in den Dialog zur digitalen Verantwortung einbinden.
3. Kommunikativ nachhaltiges Unternehmens­han­deln zeigen.
  • Mit den Auswirkungen der Digitalisierung transparent umgehen.
  • Eine glaubwürdige Position zu digitaler Verantwortung einnehmen.
  • Positive Narrative zu Digitalisierung und Nachhaltigkeit in der Gesellschaft fördern.

Diese Schlüsselelemente entwickeln Unternehmen und die verantwortliche Unternehmens­führung für das Digitalzeitalter weiter. Sie stehen nicht nebeneinander, sondern verstärken sich: Kommunikation von digitaler Verantwortung wirkt nach innen, die interne Diskussion wird gestärkt, die Kompetenzentwicklung angestossen. Diese sorgt wiederum für Impulse bei der Umsetzung von digitaler Verantwortung im Geschäftsmodell, zu Produkt- und Serviceinnovation. Diese Meilensteine können extern am Markt und in die Öffentlichkeit kommuniziert werden. Sie entfalten dieses Potenzial miteinander. Daher sollte insbesondere geschaut werden, ob eines der Elemente möglicherweise zu gering ausgeprägt ist. Selbstverständlich handelt es sich hier um eine modellhafte Darstellung, die je nach spezifischer Situation eines Unternehmens anzupassen ist.

Mit WiseWay berate ich Unternehmer bei der Konzeption und Umsetzung solcher Schlüsselprojekte. Das modulare Beratungsangebot und die Tools konkretisieren das Vorgehen in den Beratungs­feldern methodisch mit unterschiedlichen Formaten. Weitere Informationen finden sich unter https://wiseway.de/angebot.