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Management book „Corporate Digital Responsibility“ (2021)

Management book „Corporate Digital Responsibility“ (2021)

My management book „Corporate Digital Responsibility. Managing Corporate Responsibility and Sustainability in the Digital Age“ will be published in October 2021 by Springer.

Dörr S (2021) Corporate Digital Responsibility. Managing Corporate Responsibility and Sustainability in the Digital Age. Springer: Berlin. https://www.springer.com/gp/book/9783662638521

This book

  • Provides a systematic overview of the risks of digitalization and how companies can address them
  • Offers companies concrete assistance with the digital transformation
  • Includes best-practice examples from well-known, pioneering companies

It describes in detail how corporate responsibility is changing in the age of big data and artificial intelligence and demonstrates how corporate digital responsibility can offer companies a sustainable competitive advantage. Business leaders and managers find a comprehensive guideline to professionally implement these innovative aspects in practice. It enables them to shape their businesses‘ success in a societally responsible and ethical manner in the context of digital transformation.

As an essential guide, it invites executives, corporate responsibility officers, digital ethics experts, sustainability consultants, and anyone interested to learn about the opportunities of responsible digitalization at companies. In addition, the book offers a well-structured introduction to the still young field of corporate management and governance.

It is the slightly adopted english edition of „Praxisleitfaden Corporate Digital Responsibility“ which was published in April 2020.

„Corporate Digital Responsibility“ can be pre-ordered at Springer Shop here. 

 

YouTube Video 12/2020: Next Level Unternehmensverantwortung: Ausblick 2021

YouTube Video 12/2020: Next Level Unternehmensverantwortung: Ausblick 2021

Zum Ende des Jahres 2020 präsentierte ich fünf Thesen zum nächsten Level der Unternehmensverantwortung im Jahr 2021.

  • Digitalisierung und Nachhaltigkeit bestimmen gemeinsam die Agenda 2021
  • Die digitale Revolution verändert die Art und Weise, wie wir leben und interagieren, aber sie ist weder nachhaltig noch gerecht. Dies rückt 2021 noch stärker in die allgemeine Aufmerksamkeit.
  • Digital mit Verantwortung ist das neue Paradigma. Unternehmen integrieren Verantwortung und Nachhaltigkeit in ihre digitalen Projekte und Strategien.
  • Corporate Digital Reponsibility bringt Wettbewerbsvorteile für die Unternehmen.
  • Zukunftsorientierte Unternehmen nutzen jetzt den Pioniervorteil.

Den sechsminütigen Vortrag könnt ihr hier als Video verfolgen.

 

Datenschutz für Praktiker 11/20: „Digitale Unternehmensverantwortung für eine nachhaltige Wertschöpfung aus Daten“

Datenschutz für Praktiker 11/20: „Digitale Unternehmensverantwortung für eine nachhaltige Wertschöpfung aus Daten“

Mit der Digitalisierung entstehen wirtschaftsethische Dilemmata mit Daten von Nutzer:innen. Digitalverantwortliche Unternehmen wägen umsichtig und frühzeitig die unterschiedlichen Interessen bei der Gestaltung digitaler Geschäftsstrategien ab. Wie das praktisch aussehen kann, erläutere ich in dem Artikel „Corporate Digital Responsibility: Digitale Unternehmensverantwortung für eine nachhaltige Wertschöpfung aus Daten“ im Magazin „Datenschutz für Praktiker“.

Dörr S (2020) „Corporate Digital Responsibility“: Digitale Unternehmensverantwortung für eine nachhaltige Wertschöpfung aus Daten. Datenschutz für Praktiker 11 2020, S. 8-11. https://desk.forum-verlag.com/#doc/62089/1 (Zugriff am 27.11.2020)

Der Artikel inklusve Fragenset steht hier zum Download zur Verfügung.

Gerade die Datenschutzbeauftragten und -verantwortlichen können über ihre Kernaufgabe hinausgehende Impulse für eine Corporate Digital Responsiblity geben. Daher hoffe ich, dafür Ansatzpunkte geben zu können. Der Artikel hat folgende wesentlichen Inhalte:

  • Wirtschaftsethische Dilemmata mit Daten von Nutzer:innen
  • Corporate Digital Responsibility für Vertrauen als Wettbewerbsvorteil
  • 12 Leitfragen für eine digitale Geschäftsstrategie mit Verantwortung

Das vorliegende Set an Leitfragen soll Pioniere unterstützen. Es bietet, wie eine Reihe weiterer bereits vorliegender Management-Instrumente, eine Handreichung für die Umsetzung von CDR in der Praxis und damit für die Gestaltung einer wünschenswerten digitalen Zukunft.

Fachbuch: Praxisleitfaden Corporate Digital Responsibility (2020)

Fachbuch: Praxisleitfaden Corporate Digital Responsibility (2020)

Dörr S (2020) Praxisleitfaden Corporate Digital Responsibility. Unternehmerische Verantwortung und Nachhaltigkeitsmanagement im Digitalzeitalter. Wiesbaden: Springer GablePraxisleitfaden Coverr.

Die Digitalisierung transformiert rasant die globale Wirtschaft – mit neuen Problemen für Individuen, Gemeinschaft und den Planeten. Doch was bedeutet dies praktisch für unternehmerische Verantwortung und Nachhaltigkeitsmanagement?

Dieses Buch beschreibt fundiert, wie sich Unternehmensverantwortung im Zeitalter von Big Data und Künstlicher Intelligenz verändert und wie Corporate Digital Responsibility zu einem nachhaltigen Wettbewerbsvorteil für Unternehmen im digitalen Wandel führen kann. Es liefert Verantwortlichen in Unternehmen einen umfassenden Leitfaden, wie sie die innovativen Aspekte professionell in der Praxis umsetzen können und versetzt sie in die Lage, den Unternehmenserfolg im Zuge der Digitalisierung gesellschaftlich verantwortlich zu gestalten.

  • Sie erfahren, welche „unerwünschten Nebenwirkungen“ die Digitalisierung hat und wie sich Unternehmensverantwortung verändert.
  • Sie können den Status der Corporate Digital Responsibility im Unternehmen bestimmen.
  • Sie sind in der Lage, eine Strategie der Digitalverantwortung zu entwickeln und Managementinstrumente gezielt zur Umsetzung einzusetzen.
  • Sie meistern die Herausforderungen im dynamischen Markt- und Gesellschaftsumfeld und erzielen Wirkung. Best-Practice-Beispiele von namhaften Pionierunternehmen helfen dabei, einen eigenen Weg zu finden.

Dieser Leitfaden ist eine Einladung an Führungspersönlichkeiten in Unternehmen, Corporate-Responsibility-Verantwortliche, Nachhaltigkeitsberater und alle Interessierten, die Möglichkeiten einer verantwortungsvollen Digitalisierung kennenzulernen und selbst unternehmerisch auszugestalten. Er bildet einen gut strukturierten Einstieg in das noch junge Fachgebiet des Managements und der Unternehmensführung.

→ bestellbar als eBook oder Softcover im Springer Nature Shop.

Veröffentlicht im Februar 2020 auf wiseway.de/aktualisiert im Mai 2020

Magazin Verantwortung 01/2020: Corporate Digital Responsibility kann einen Wettbewerbsvorteil begründen

Magazin Verantwortung 01/2020: Corporate Digital Responsibility kann einen Wettbewerbsvorteil begründen

„Enormes Potenzial“! Corporate Digital Responsibility kann aus meiner Sicht einen strategischen Wettbewerbsvorteil begründen, wenn sie im Kerngeschäft des Unternehmens eingebettet ist. Zu diesem Kernelement meiner Beratung, durfte ich Ende 2019 Stellung nehmen. Ich danke Gabriele Kalt und FAZ Magazin Verantwortung für dieses Interview, das im Januar 2020 erschienen ist. Weitere Beiträge im Magazin u.a. von Vince Ebert, Franziska van Almsick, Alexander Bonde, Dr. Konstantin von Notz, Marlehn Thieme und Greta Thunberg. Gesamtausgabe als PDF lesen

 

Bertelsmann Stiftung (2020): „Künstliche Intelligenz“ mit Corporate Digital Responsibility „zähmen“: Ansätze zur Umsetzung der Unternehmenspraxis

Bertelsmann Stiftung (2020): „Künstliche Intelligenz“ mit Corporate Digital Responsibility „zähmen“: Ansätze zur Umsetzung der Unternehmenspraxis

Beitrag zur Anwendung von Corporate-Responsibility-Instrumenten beim verantwortlichen Umgang mit Künstlicher Intelligenz in Unternehmen. Veröffentlicht 2020 im Sammelband zu  Corporate Digital Responsibility von Bertelsmann Stiftung und Wittenberg-Zentrum Globale Ethik. 

Dörr S (2020) „Künstliche Intelligenz mit CDR »zähmen«: Ansätze zur Umsetzung der Unternehmenspraxis“. Bertelsmann Stiftung, Wittenberg-Zentrum für Globale Ethik (Hrsg.) Unternehmensverantwortung im digitalen Wandel. Ein Debattenbeitrag zu Corporate Digital Responsibility.

Zusammenfassung

Künstliche Intelligenz (KI) stehen als mächtige digitale Werkzeuge mit hohen wirtschaftlichen Erwartungen im Kern der gesellschaftlichen Diskussion um Nachhaltigkeit, Ethik und Verantwortung der Digitalisierung. Es wird begründet, wieso es unternehmerisch sinnvoll ist, verantwortlich mit KI umzugehen. Weiterhin wird der Frage nachgegangen, wie bestehende Konzepte und Instrumente der Corporate Responsibility, – Wesentlichkeitsbewertung und Stakeholderdialoge, DIN ISO 26000, OECD-Leitlinien und UN Global Compact oder Selbstverpflichtungen –  dafür eingesetzt werden können. Da die Instrumente zwar heute im Ansatz genutzt werden können, aber noch zum Teil wesentliche Entwicklungen ausstehen, wird vorgeschlagen, den Weg von der CR zur CDR im Unternehmen explorativ im Sinne eines agilen Innovationszyklus zu gestalten.

Das Buch und der Beitrag steht zum kostenfreien Download auf der Seite der Bertelsmann Stiftung zur Verfügung und kann dort als Printausgabe auch kostenpflichtig bestellt werden.

Veröffentlicht im Oktober 2020 auf wiseway.de

CSR News 10/2019: Digitales Verantworten – Die 15 Handlungsfelder der Corporate Digital Responsibility im Überblick

CSR News 10/2019: Digitales Verantworten – Die 15 Handlungsfelder der Corporate Digital Responsibility im Überblick

Die Digitalisierung hat in den letzten Jahrzehnten einen revolutionären Wandel in nahezu allen Bereichen unseres Lebens bewirkt. Mit ihren vielfältigen Möglichkeiten und Chancen hat sie eine immense Dynamik entfacht und neue Wege des Arbeitens, Kommunizierens und Konsumierens eröffnet. Doch neben den zahlreichen Vorteilen birgt die Digitalisierung auch Risiken und Herausforderungen für Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit.

Um diesen Herausforderungen zu begegnen und die Chancen der Digitalisierung im Einklang mit den Prinzipien der Nachhaltigkeit zu nutzen, sind gezielte Maßnahmen und Handlungsfelder erforderlich. Im Zentrum steht dabei das Konzept der Corporate Digital Responsibility (CDR), das Unternehmen dazu aufruft, ihre digitale Transformation verantwortungsbewusst zu gestalten und Nachhaltigkeitsaspekte in ihre Geschäftsstrategien zu integrieren.

Die nachfolgenden Handlungsfelder der CDR bieten einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Bereiche, in denen eine nachhaltige Digitalisierung vorangetrieben werden kann. Von der Förderung digitaler Mündigkeit und Vielfalt bis hin zur Dematerialisierung und dem Einsatz von Technologie für die Erreichung der Sustainable Development Goals (SDGs) – jedes Handlungsfeld spielt eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung einer digitalen Zukunft, die sowohl ökologisch als auch sozial gerecht ist.

Im Folgenden werden wir die einzelnen Handlungsfelder genauer betrachten, ihre Bedeutung erläutern und mit Beispielen aus der Praxis ergänzen. Dabei soll verdeutlicht werden, wie Unternehmen, Organisationen und Individuen in diesen Bereichen aktiv werden können, um einen positiven Wandel zu bewirken.

Die nachhaltige Digitalisierung erfordert ein ganzheitliches Denken und Handeln. Es geht darum, ökologische Auswirkungen zu minimieren, soziale Gerechtigkeit zu fördern und die Chancen der Digitalisierung für eine nachhaltige Entwicklung zu nutzen. Nur durch gemeinsame Anstrengungen und einen bewussten Umgang mit den Risiken und Chancen der Digitalisierung können wir eine lebenswerte und zukunftsfähige Gesellschaft schaffen.

1. Handlungsfeld: Digitale Mündigkeit
– Beschreibung: Dieses Handlungsfeld bezieht sich auf die Förderung digitaler Bildungsprojekte und die Stärkung der digitalen Fähigkeiten der Gesellschaft. Es geht darum, Menschen den Zugang zur digitalen Welt zu ermöglichen und sie in die Lage zu versetzen, digitale Technologien kompetent zu nutzen.
– Beispiel: Digitale Bildungsinitiativen wie Programmierkurse für Kinder, Schulungen für Senioren zur Nutzung von Online-Diensten oder die Bereitstellung von kostenlosen Online-Lernmaterialien für gering qualifizierte Personen.

2. Handlungsfeld: Digitale Vielfalt
– Beschreibung: Hier geht es um den Ausgleich von Ungleichheiten im Zugang zu digitaler Technologie und den Vorteilen, die sie bietet. Das Ziel ist es, sicherzustellen, dass alle Bevölkerungsgruppen gleichermaßen von der Digitalisierung profitieren können.
– Beispiel: Initiativen zur Förderung der digitalen Teilhabe von benachteiligten Gruppen wie Menschen mit Behinderungen, Frauen in der Technologiebranche oder Bewohnern ländlicher Gebiete durch den Ausbau der Breitbandinfrastruktur.

3. Handlungsfeld: Neue Ehrbarkeit
– Beschreibung: In diesem Handlungsfeld geht es darum, ethisch und verantwortungsvoll mit der ökonomischen Ausbeutung von Technologie umzugehen. Es beinhaltet die Zahlung fairer Steuern, den Verzicht auf Lobbyarbeit gegen gerechte Besteuerung und die Unterstützung von Transformationsprozessen in Zusammenarbeit mit Politik und Zivilgesellschaft.
– Beispiel: Unternehmen, die transparente Geschäftsmodelle pflegen, ihre Steuerverpflichtungen erfüllen und aktiv Maßnahmen ergreifen, um ihre Auswirkungen auf die Gemeinschaft und die Umwelt zu minimieren.

4. Handlungsfeld: Open up & share
– Beschreibung: Dieses Handlungsfeld befasst sich mit der Förderung sozialer Innovationen und der Schaffung von Möglichkeiten zum Teilen und gemeinsamen Nutzen von Ressourcen. Es geht darum, traditionelle Konsummodelle zu überdenken und alternative Ansätze wie Sharing-Economy, Dezentralisierung und Open-Source zu fördern.
– Beispiel: Plattformen für Peer-to-Peer-Sharing, bei denen Privatpersonen ihre ungenutzten Ressourcen wie Fahrzeuge, Werkzeuge oder Wohnräume mit anderen teilen können.

5. Handlungsfeld: Zähmung der künstlichen Intelligenz
– Beschreibung: In diesem Handlungsfeld geht es um die verantwortungsvolle Nutzung und Kontrolle künstlicher Intelligenz (KI). Es beinhaltet transparente Algorithmen, ethische Richtlinien und die Einbindung von ethischen Bewertungsgremien bei Entscheidungen, die von KI-Systemen getroffen werden.
– Beispiel: Unternehmen, die transparente KI-Algorithmen verwenden und Mechanismen implementieren, um sicherzustellen, dass KI-Entscheidungen nachvollziehbar sind und kein Missbrauch oder Diskriminierung stattfindet.

6. Handlungsfeld: Digitale Nachhaltigkeit
– Beschreibung: Hier geht es darum, das Internet als öffentliches Allgemeingut zu stärken, die Rolle der Nutzer zu stärken und kommerzielle Manipulationen einzuschränken. Es beinhaltet die Förderung von Open-Source-Projekten, die Offenlegung von Wissen und den Schutz der Nutzer vor kommerzieller Ausbeutung.
– Beispiel: Initiativen zur Förderung von Open-Source-Software, die es Nutzern ermöglicht, ihre eigenen Anpassungen vorzunehmen und Wissen frei zu teilen, um eine gemeinschaftliche Nutzung der digitalen Ressourcen zu ermöglichen.

7. Handlungsfeld: Transformation der Arbeitsplätze
– Beschreibung: Dieses Handlungsfeld konzentriert sich auf die Transformation der Arbeitsplätze im Zuge der Digitalisierung. Es beinhaltet den Schutz der Rechte und das Wohlergehen der Arbeitnehmer, die Förderung von flexiblen Arbeitsmodellen und die Ermöglichung von lebenslangem Lernen.
– Beispiel: Unternehmen, die flexible Arbeitsmodelle anbieten, die es den Mitarbeitern ermöglichen, ihre Arbeitszeit und ihren Arbeitsort anzupassen, sowie Weiterbildungsmöglichkeiten für die Entwicklung neuer Fähigkeiten.

8. Handlungsfeld: Persönlichkeitsschutz im Netz
– Beschreibung: Hier geht es um den Schutz der Privatsphäre und der Persönlichkeitsrechte der Nutzer im digitalen Raum. Es beinhaltet den verantwortungsvollen Umgang mit personenbezogenen Daten, den Schutz vor Manipulation und den Respekt vor dem offenen Internet.
– Beispiel: Unternehmen, die transparente Datenschutzrichtlinien haben, Nutzern die Kontrolle über ihre eigenen Daten geben und sich gegen die Verwendung von Manipulationstechniken wie Social Engineering oder personalisierte Werbung einsetzen.

9. Handlungsfeld: Customer Empowerment
– Beschreibung: Dieses Handlungsfeld bezieht sich auf den verantwortungsvollen Umgang mit Kundendaten und die Stärkung der Kundenrechte. Es beinhaltet die Transparenz im Umgang mit Daten, den Schutz der Privatsphäre und die Übertragung von digitaler Souveränität an die Kunden.
– Beispiel: Unternehmen, die ihren Kunden die volle Kontrolle über ihre eigenen Daten geben, transparente Datenschutzerklärungen bereitstellen und ihnen Vorteile für den Austausch ihrer Daten bieten, beispielsweise personalisierte Angebote oder Prämienprogramme.

10. Handlungsfeld: Design für mehr Menschlichkeit
– Beschreibung: Hier geht es um die Förderung positiver Online-Interaktionen und die Vermeidung von schädlichen Auswirkungen der digitalen Welt auf das Wohlbefinden der Menschen. Es beinhaltet Maßnahmen zur Bekämpfung von Fake News, Online-Sucht und der Spaltung von Gemeinschaften.
– Beispiel: Plattformen und Initiativen, die positive Online-Interaktionen fördern, beispielsweise durch die Verwendung von Algorithmen, die auf Inhalte mit hoher Qualität und positivem Nutzen abzielen, oder durch die Einführung von Funktionen, die die Zeitbegrenzung für die Nutzung bestimmter Apps oder Websites ermöglichen.

11. Handlungsfeld: Nachhaltiger Konsum
– Beschreibung: Dieses Handlungsfeld bezieht sich auf die Förderung von nachhaltigem Konsum und die Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks. Es beinhaltet den Zugang zu grünen und fair produzierten Produkten, den Einsatz von digitalen Plattformen zur Förderung nachhaltiger Angebote und die Sensibilisierung der Verbraucher für nachhaltige Konsumentscheidungen.
– Beispiel: Online-Marktplätze und Plattformen, die nachhaltige Produkte anbieten und Informationen über die ökologischen Auswirkungen von Produkten bereitstellen, sowie Initiativen zur Förderung von Tauschbörsen und gemeinschaftlichem Konsum.

12. Handlungsfeld: Technologie-Einsatz für SDG
– Beschreibung: Hier geht es um den Einsatz von Technologie zur Förderung der nachhaltigen Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals, SDGs). Es beinhaltet den Einsatz digitaler Lösungen für Umwelt- und Klimaschutz, Armutsbekämpfung, Bildung und Gesundheitsversorgung.
– Beispiel: Anwendungen und Plattformen, die den Zugang zu Bildung und Gesundheitsdiensten in entlegenen Gebieten ermöglichen, digitale Lösungen zur Überwachung von Umweltauswirkungen oder Plattformen zur Förderung von sozialen Projekten und Spendenaktionen.

13. Handlungsfeld: Ethisches Marketing
– Beschreibung: Dieses Handlungsfeld bezieht sich auf den ethischen Umgang mit Marketingpraktiken im digitalen Raum. Es beinhaltet den Verzicht auf manipulative Techniken, die Förderung von nachhaltigen Produkten und Dienstleistungen sowie die Reduzierung des Konsumniveaus.
– Beispiel: Unternehmen, die auf Cross- und Upselling-Strategien verzichten, nachhaltige Werbekampagnen durchführen und die Aufmerksamkeit der Verbraucher auf ethische und umweltfreundliche Produkte lenken.

14. Handlungsfeld: Circular Economy (Zero Waste und Zero Carbon Emission)
– Beschreibung: Hier geht es um die Förderung einer Kreislaufwirtschaft, bei der Abfälle minimiert und Ressourcen effizient genutzt werden. Es beinhaltet die Verwendung recycelter Materialien, die Überwachung der Lieferkette und die Reduzierung von CO2-Emissionen.
– Beispiel: Unternehmen, die Produkte aus recycelten Materialien herstellen, die Reparatur und Wiederverwendung von Produkten fördern und nachhaltige Lieferketten implementieren, um Abfälle zu minimieren.

15. Handlungsfeld: Dematerialisierung
– Beschreibung: Dieses Handlungsfeld bezieht sich auf die Reduzierung des Materialverbrauchs und die Förderung von digitalen Lösungen, um physische Ressourcen zu sparen. Es beinhaltet den Einsatz von digitalen Dokumenten, virtuellen Meetings und anderen digitalen Alternativen.
– Beispiel: Unternehmen, die papierlose Büros implementieren, digitale Dokumentenverwaltungssysteme nutzen und

Ressourcen

Dörr, Saskia (2019) Digitales Verantworten. https://www.csr-news.net/news/2019/10/19/digitales-verantworten-csr-magazin-33/. Veröffentlicht  Oktober 2019 im CSR Magazin

Dörr, Saskia (2020) Praxisleitfaden Corporate Digital Responsibility. Springer Berlin.

Buchbeitrag „SmartCheck für nachhaltige Apps – Fallbeispiel „Schutzranzen” für Kinder“ (2019)

Buchbeitrag „SmartCheck für nachhaltige Apps – Fallbeispiel „Schutzranzen” für Kinder“ (2019)

Für das Buch „MENSCHpunktNULL. Gestaltungsansätze für die digitale Gesellschaft“, herausgegeben von Andreas Seidel und Andreas Schiel, haben Damian Paderta und ich die Methodik des SmartChecks für Nachhaltigkeit entwickelt und auf den „Schutzranzen“, ein Projekt zur Vernetzung von Schulkindern auf dem Schulweg, angewendet.

Der SmartCheck für Nachhaltigkeit kann sinnvoll in nachhaltigkeitsorientierten Unternehmen und Organisationen eingesetzt werden, die an der Entwicklung oder Anwendung von digitalen Vernetzungslösungen im Bereich „Internet der Dinge” (Internet of Things, IoT) im Business-to-Consumer-Segment beteiligt sind (z.B. Smart City, Smart Building, Smart Clothes). Konkrete Einsatzbereiche finden sich in FuE, Produkt- und Innovationsabteilungen, Marketing sowie Einkauf und Anforderungsmanagement.

Das Buch ist als Dialogangebot für alle gemeint, die sich tiefere und nachhaltige Gedanken über die digitale Transformation und ihre (wünschenswerten) Folgen machen möchten. MENSCHpunktNULL enthält Beiträge von: Stefan Birk, Matteo Cagnazzo, Conny Dethloff, Saskia Dörr, Gregor Ilg, Damian Paderta, Andreas Schiel, Andreas Seidel, Helmut Volkmann, Chris Wojzechowski

Quelle: Dörr S Paderta D (2019) SmartCheck für nachhaltige Apps – Fallbeispiel „Schutzranzen” für Kinder. In Schiel A, Seidel A (Hrsg) Menschpunktnull. S 140-165. https://paderta.com/wp-content/uploads/2019/04/MENSCHpunktNULL_1_0_Kapitel_SmartCheck_fuer_nachhaltige_Apps.pdf.   Zugegriffen: 08.06.2019

Veröffentlicht Mai 2019 in  Schiel A, Seidel A (2019) MENSCHpunktNULL. Gestaltungsansätze für die digitale Gesellschaft. https://www.epubli.de/shop/buch/MENSCHpunktNULL-Andreas-Seidel-Andreas-Schiel-9783748538875/86305