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Liebe CDR-Community, liebe Geschäftspartner:innen, liebe Freundinnen und Freunde,
die Vereinten Nationen waren es, die 1999 mit dem UN Global Compact an die Verantwortung der Unternehmen in die Nachhaltigkeitsdebatte appelliert haben. Seither entfaltet diese recht einfache Selbstverpflichtung enorme Wirkung.
Nun haben sie erneut einen globalen Vertrag vorschlagen. Den UN Global Digital Compact für die digitale Gesellschaft. Mit dieser Initiative zum ergänzt die UN die Diskussion zur Nachhaltigkeit um die Herausforderungen der Digitalisierung.
Der Global Digital Compact soll "gemeinsame Grundsätze für eine offene, freie und sichere digitale Zukunft für alle" umreißen. Vorgeschlagene Themen sind
· digitale Vernetzung,
·die Vermeidung der Fragmentierung des Internets,
·die Möglichkeit für die Menschen, über die Verwendung ihrer Daten zu entscheiden,
·die Anwendung der Menschenrechte im Internet,
·die Förderung eines vertrauenswürdigen Internets durch die Einführung von Kriterien für die Rechenschaftspflicht bei Diskriminierung und irreführenden Inhalten.
Ich sehe einen starken Bedarf für eine neue globale Koalition, um die Digitalisierung für das Gemeinwohl zu nutzen, und ich freue mich sehr über die Initiative der UN für einen Global Digital Compact. Deshalb habe ich mich entschlossen, mich an dem aktuell laufenden Aufruf zum Feedback aus meiner wirtschaftsorientierten Perspektive zu beteiligen. Ich habe meinen Beitrag aus unserem CDR Manifesto entwickelt (siehe auch das Feature am Ende des Newsletters). Das Ergebnis ist im Blogbeitrag UN Global Digital Compact: Would you like to join the contribution based on the CDR manifesto? nachzulesen (auf Englisch). Jede/n, die/der den Entwurf unterstützt, nehme ich gerne namentlich in die Einreichung auf!
Beispiele von Unternehmen, die heute bereits ihre digitale Verantwortung ernst nehmen, und die ich ich auf ihren Schritten begleiten durfte, stelle ich in den Artikeln BAUM Insights 03/22 Digitales Vertrauen gewinnen und CSR Magazin; Keine Fabrik, keine Lieferkette - keine Verantwortung? dar. Auch gibt es Tipps für Unternehmen, die noch mehr tun wollen.
Um praktische Umsetzung geht es auch in den Praxisboxen nachhaltig.digital. Ich bin sehr stolz auf diese Handreichung zu Nachhaltigkeit und Digitalisierung in der Erwachsenenbildung, denn daran mangelt es derzeit noch. Sogar das BMBF hat darüber berichtet! Sie unterstützt Lehrende dabei in digitalen Kontexten Nachhaltigkeit zu berücksichtigen. Ich habe sie gemeinsam mit Dr. Ingrid Schöll, Direktorin der vhs Bonn, entwickelt und sie wurde durch die Stadt Bonn im Rahmen der UNESCO Learning City Initiative herausgegeben. Erschienen als offene Bildungsressource freuen wir uns über teilen, verbreiten und nutzen!
Lassen Sie uns gerne sprechen, wenn auch bei Ihnen Strategien oder Umsetzungsprojekte zu digitaler Verantwortung anstehen.
Herzliche Grüße
Saskia (Dörr)
#StandwithUkraine |