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Kategorie: Zukunftsfähigkeit

We proudly present: „MENSCHpunktNull“!

MENSCHpunktNUll ist ein kollaborativ entstandenes Buch zu Gestaltungsansätzen für die digitale Gesellschaft. Es entstand aus einem Impuls von Andreas Schiel und Andreas Seidel. Ihr findet darin „quer gedachte“ Ansätze zur Suche nach Menschlichkeit im „Maschinenzeitalter“, Ideen zur „Future Proof Company“, zu vertrauenswürdiger Digitalisierung und der Renaissance des Vertrauens sowie dem Konzept der „informatisierten Energie. Ich freue mich sehr, dass die Idee des „SmartCheck für Nachhaltige Apps“ von Damian Paderta und mir darin veröffentlicht wurde. Für diejenigen, die es ganz eilig haben, ab Seite140 ;-). Es ist in dieser Woche zum Download erschienen und Sie/ihr bekommt es hier bei mir.

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Plattform-Ökonomie digital nachhaltig: Empfehlungen für KMU und Handwerk

Vor kurzem durfte ich für das handwerk Magazin ein Interview zur digitalen Nachhaltigkeitsstrategie von KMU geben. Es ist inzwischen unter dem Titel Digitale Nachhaltigkeitsstrategie: „Unternehmer müssen auch digital verantwortlich handeln“ erschienen und hier nachzulesen.

Das Thema ist mehr als spannend, denn auch traditionsreiche Wirtschaftszweige wie das Handwerk werden von der Digitalisierung stark verändert: Sie können bspw. neue Marketing- und Vertriebswege gehen, ihre Dienstleistungen vermitteln lassen, die Kundenbeziehung von Anfang an über Social Media ganz persönlich gestalten. Digitaltechnologie bietet effizientere Produktionsmethoden, z. B. via 3D-Druck, dem Einsatz von Robotik oder Augmented Reality. Das „Werk“ als individuelles Produkt kann durch neu in den Mittelpunkt gesetzt werden.  

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Wie wird er sein – unser zukünftiger Alltag mit KI, Robotern, Drohnen?

Meine lapidare Antwort auf diese Frage: Es kommt darauf an, wie wir ihn uns wünsche und wie wir ihn gestalten!

Nicht nur die Medien und Unternehmensberater befeuern den „Hype“ des Digitalen Wandels, sondern auch Philosophen wie Richard David Precht und Soziologen wie Jeremy Rifkin  sprechen von den großen Veränderungen, die Digitaltechnologien für uns alle sich bringen werden.

In der Gestaltung einer guten Welt von morgen sind wir alle gefordert. Aber wo anfangen in einer VUCA-Welt? Eine Möglichkeit sind die Werkstattgespräche der vhs Bonn. Herzliche Einladung zum nächsten Termin!

Leben 4.0 – Welche neuen Digitaltechnologien gibt es und wie können sie wirken? am 19.09.17 19-21 h, veranstaltet von der vhs Bonn

Dort nehmen wir uns in kleiner Runde gemeinsam Zeit, geben dem Thema eine Ordnung und schauen genauer hin. Das Ziel ist es, einen ausgewogenen Blick auf die sich entwickelnden Digitaltechnologien (wie z.B. Blockchain, Robotics) zu erhalten. Wir wollen jenseits der „Buzz-Words“ die Grundlagen der Entwicklung zu erkennen und die Geschäftsideen zu verstehen, die heute bereits in der Entwicklung sind. Das sind die Produkte und Services von morgen mit Potenzial unseren Alltag zu verändern.

Hier geht es zur Buchung auf der Seite der vhs Bonn (Es sind Stand heute noch Plätze frei!). Es ist kein Vorwissen oder Vorkenntnisse notwendig, nur Interesse an der Thematik und Offenheit für einen Austausch.

Ich freue mich sehr,  dass ich gemeinsem mit der vhs Bonn diese neue Veranstaltungsreihe entwickeln und anbieten darf! Insgesamt werden wir ab September bis November 2017 fünf Werkstattgespräche „Leben 4.0 –

Alltag in der digitalen Gesellschaft gestalten

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Ich packe meinen Koffer…

…und hätte gerne Eure Meinungen im Gepäck, liebe Freunde, Partner, Vordenker und kritisch-konstruktive Geister! Und zwar Eure Sichtweise auf die Frage:„Digitale Transformation – spaltet oder eint sie unsere Gesellschaft?

Die Digitale Transformation ist einer der Schlüsselfaktoren auf dem Weg in die Zukunft. Daher möchte ich mit Euch darüber sprechen.  Was sind die Einflüsse, Haltungen, Erfahrungen für das eine oder das andere? Wieviel „öffentliche Hand“ sollte es nach Eurer Meinung geben?

Wer ist mit dabei beim Austausch – vielleicht ganz persönlich Face2Face nächsten Dienstag im BonnLAB? Oder virtuell bei einer Skype-Telco Ende Juni?

Mit meinem Koffer fahre ich übrigens nach Berlin. Dort findet am 6. & 7. Juli 2017  die „Zukunftskonferenz“ statt. Gemeinsam soll eine Landkarte für die Zukunft entwerfen. Die Grundlage dafür sind die in einem offenen Prozess entwickelten Szenarien für Deutschland 2030. Am Ende der Konferenz sollen Eckpunkte für ein Memorandum zur Bundestagswahl 2017 verabschiedet werden.  Zur Anmeldung geht´s hier lang.

Initiiert hat das Vorgehen Gunnar Sohn – er rief dazu auf, „Future Hubs“ zu starten, um die Diskussion zu bestimmten Themen zur und nach der Konferenz zu führen und mit zur Konferenz „zu bringen“ (mehr dazu hier).

Überblick D2030 Initiative

Die D2030 Initiative möchte einen unabhängigen Zukunftsdiskurs in Deutschland etablieren. Mir hat ein solcher Diskurs am Rande einer großen Transformation ausgelöst durch disruptive Technologieinnovationen gefehlt. Daher wurde ich auch bereits vor einigen Monaten Botschafterin für die Initiative. Die Initiatoren haben mittels einer etablierten Methode und zwei Online-Befragungen vier Szenarien (und genauer acht Sub-Szenarien) entwickelt, wohin es mit uns in Deutschland gehen kann. Die Szenarien bewegen sich zwischen „Spurtreuer Beschleunigung“ über „Neue Horizonte“ zu „Bewusste Abkopplung“ und „Alte Grenzen“.  (Alle Details zur Methode und zu den Ergebnissen hier.)

Definition „Digitale Transformation“

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2030 hat schon begonnen! #bootcamp4.0 #digitaletransformation

Deutschland 2030, vielleicht: Einkaufen ist passé (habe ich eh nie gerne gemacht),  das kriege ich jetzt in Bio-Qualität ans Haus geliefert, wann immer ich möchte. Meine Job-KI besorgt mir neueste Informationen zu meinen Expertenthemen, bewertet sie und stellt sie mir mit Kommentierung in einem Video zusammen. Ich steuere meine digitale Erreichbarkeit und Gesprächsbedarfe mit einfachen Befehlen – je nachdem für wen ich gerade auf Empfang sein will…

In den letzten Tagen hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung den ZukunftsMonitor zum Einfluss von Digitalisierung auf Denken und Arbeiten heraus gegeben (beruhend auf 1.000 persönlichen Interviews). Ein gemischtes Bild besteht da: 42% der Deutschen erwarten negative, 33% positive Veränderungen.

Nur eines muss ganz klar sein: Die Zukunft beginnt bereits heute – und zwar in unseren Köpfen. Und das passiert nicht von alleine: Daher möchte das BMBF nun mit Ihnen und Euch über Zukunft diskutieren. 90% (!) der Deutschen sagen gemäß oben genannnter Studie: fortwährende Weiterbildung und ständige Aneignung neuer Fähigkeiten seien unerlässlich für den Job – im Jahr 2030!

Ich denke, die Zeitschiene passt nicht. Das ist nicht 2030 so, sondern heute bereits. Mitarbeiter mit digitalen Kompetenzen werden heute schon von Arbeitgebern gesucht: Das betrifft Tech-Skills, aber auch die Arbeitsfähigkeit in einer „fluiden“ Arbeitsumgebung und nicht zuletzt die Fähigkeit die eigene „digitale Kompetenz“ immer weiter auszubauen.

Ich empfehle daher, nicht bis 2030 zu warten, sondern sich jetzt (einfach mal) in die digitale Welt „reinzuwerfen“: Twittert oder schreibt einen Post und schaut, was passiert (meist nichts oder jemand, den ihr lange oder noch nie gesehen habt, reagiert – vielleicht ein interessanter neuer Kontakt? :-)). Oder schaut Euch an, was kluge Menschen über die digitale Zukunft sagen (wie zum Beispiel der unterhaltsame Richard David Precht im YouTube-Video über unsere Gesellschaft).

Allen in oder um Köln und Bonn, die meiner Empfehlung folgen wollen, lege ich das

„Boot Camp 4.0 für Digitale Zukunft“

ans Herz. Von mir für Euch. Für jeden und jede, der/die sich mit dem digitalen Wandel persönlich und individuell auseinandersetzen möchte. Es wird eine Betrachtung von technologischen und gesellschaftlichen Trends geben, eine Selbstverortung , ein Zukunftszenario – und natürlich Reflexion und Austausch dazu.

Herzliche Einladung am 1. April 2017 in das BonnLAB. Weitere Informationen auf Eventbrite https://bootcampviernull.eventbrite.com (Early-Bird-Rabatt i.H.v. 15% bis 16.3.12 Uhr)

Zeitmaschine ins Jahr 2030 selbstverständlich vorhanden! ;-)...   Weiterlesen >

„Digital Charta“: Reibungsfläche für die digitale Gesellschaft

„Digitalisierung“ scheint heute vor allem ein Thema der Wirtschaft zu sein. Und ich bekomme den Eindruck, dass die Regelungsgeber in Deutschland die Wirkung von digitaler Vernetzung nicht in ausreichendem Umfang interpretieren – (siehe dazu auch meinen Blogbeitrag http://wiseway.de/kompetent-in-die-digitale-wissensgesellschaft/). Entsprechend besteht bisher keine politische Plattform für einen gesellschaftlichen Austausch, wie die „digitale Gesellschaft“ gelebt werden sollen.

Vielleicht gibt es deswegen seit gestern zumindest einen zivilgesellschaftlichen Entwurf, den eine Reihe von Soziologen, Journalisten, Wissenschaftler, Netzaktivisten, Social Entrepreneure, Unternehmensführer und auch Politiker initiiert haben, die „Charta der Digitalen Grundrechte der Europäischen Union“. Umgesetzt wurde das Projekt von der „Zeit Stiftung“. Es geht um nichts weniger, als die Grund- und Verfassungswerte auf eine „digitale Gesellschaft“ zu beziehen.

Wir alle werden auf der Website aufgefordert, dieses Engagement zu unterstützen (auch wenn man die Formulierungen im Detail nicht teilt), zu kommentieren und zu diskutieren. Mehr zu den „Digital Charta“ hier.

Seit ihrer Veröffentlichung besteht bereits harscher Kritik von juristischer Seite an dem Unterfangen z.B. veröffentlichte Markus Compa den Artikel „Digitale Chartastimmung“. Er wirft den „Hohepriestern abendländischen Intellekts“ vor, sie seien „damit überfordert, erst einmal den juristischen Ist-Zustand zu analysieren“. Weitere Rechtsanwälte haben sich dazu geäußert. Es gehe darum „das Internet dem Rundfunkrecht zu unterwerfen“ – schnell sind wir bei der Diskussion um Freiheit oder Kontrolle des Netzes.

Ich meine, dass jenseits politisch gefärbter Kritik sowie juristischer Beurteilung eine gesellschaftsübergreifende Diskussion zu grundlegenden Werten „in der digitalen Gesellschaft“ erfolgen muss – daher ich unterstütze die „Reibungsfläche“, die die Digital Charta bietet, und habe unterzeichnet.

Seit über 20 Jahren fasziniert mich der Gedanke der neutralen Kommunikationsplattform von „jeder mit jedem“. Ich möchte ein neutrales und nicht-reguliertes Internet. Aber ich sehe auch, dass „bislang sind vor allem die Plattformbetreiber und Softwareentwickler die Architekten der neuen Kommunikationsräume“ (Jan-Hinik Schmidt, bpb) sind, die jetzt mehr und mehr relevant für uns als Bürger, politische und wirtschaftliche Akteure werden.

In der digital vernetzten Gesellschaft besteht der digitale Raum neben dem physischen. Das heißt, es sind heute Wirtschaftsunternehmen, die diesem digitalen Raum die Regeln geben. Aber Wirtschaft ist nur eine Kraft in der Gesellschaft und ein schlechter Ratgeber für Gerechtigkeit, Fairness, Nachhaltigkeit.

Es ist Aufgabe aller, den digitalen Raum zu gestalten und sich zu fragen: Wie soll die „digitale Vernetzung“ auf uns Individuen und soziale Gemeinschaften heute und morgen wirken? Wo sollte sie Grenzen haben?

Die aktuell vorgelegte „Digital Charta“ gibt darauf keine abschließenden Antworten. Das macht aber nichts. Ihr Verdienst ist es (oder der der Initiatoren), dass sie weitere Akteure – neben der Wirtschaft – auf den Plan holt und der Recht- und Wertediskussion eine Öffentlichkeit gibt.

Daher halte ich die Charta für einen guten und unterstützenswerten Ansatz. Die Diskussion zu den Inhalten hat schon gestartet; sie wird sich entwickeln. Und sicherlich folgt bald ein nächster Vorschlag, ein nächstes Konzept. Hier vertraue ich dem Prozess und hoffe, dass Reibung auch in diesem Fall Wärme verursacht.

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Kompetent in die digitale Wissensgesellschaft?

Zwei brandaktuelle Publikationen unserer Bundesministerien zum Thema „digitale Welt“ haben mich diese Woche bewegt: Zum einen die brandaktuelle  Studie zum Digitalisierungsstand der Deutschen vom BMWi (gemeinsam mit der D21-Initiative) und das Strategiepapier „Bildungsoffensive für die digitale Wissensgesellschaft“ des BMBF.

Erstere hat neben dem aktuellen Stand des Digitalisierungsindex insbesondere die Digitalisierungskompetenz der Deutschen (auf Basis der Definition des EUROPASS) untersucht. Wenig erstaunlich, dennoch in seiner Deutlichkeit wichtig: 26 % der deutschen Bevölkerung sind abseitsstehende Skeptiker mit geringen Digitalkompetenzen und 39% sind konservative Gelegenheitsnutzer.  Das Gros (65%) der deutschen Bevölkerung nutzt die digitale Technologie also bestenfalls gelegentlich und fühlt sich auch bestenfalls mittelmäßig kompetent: Das Know-How mit dem wir Deutschen der fortschreitenden Vernetzung der Welt begegnen ist deutlich „ausbaufähig“.

Um dies zu ändern und mit entsprechenden Kompetenzen für die Zukunft gerüstet zu sein, wird auf Bildung verwiesen.

Passend wurde dann in dieser Woche die „Bildungsoffensive für die digitale Wissensgesellschaft“ vom BMBF veröffentlicht. Leider bleibt das Papier dennoch die Antwort auf die Frage schuldig, wie wir Deutsche die notwendige Kompetenz für die „digitale Wissensgesellschaft“ erlangen sollen. Bei den dargestellten Umsetzungsmaßnahmen zur digitalen Bildung handelt es sich vor allem um Maßnahmen zur Verbesserung der Mediennutzung.

Und schwach ist  die Strategie, wenn es um das Bildungsziel geht. Der Bildungsbegriff „für die digitale Wissensgesellschaft“ ist fast vollständig abgeleitet aus dem Funktionieren des Schülers, Studierenden, Lernenden für und in der Arbeits- bzw. Berufswelt. Quasi im Nebensatz werden „klassische Kompetenzen“ genannt. Und immerhin wird Selbst- und Verantwortungsbewusstsein als Bildungsziel zuerkannt.

Der Begriff reduziert Bildung auf ihre Funktion als „Ausbilder der Wirtschaft“ (da wird wohl deutlich, wer derzeit die Diskussion der Digitalisierung bestimmt). Und er reicht m. E. nicht aus, um uns für die sicherlich beherrschende Technologie der nächsten Jahrzehnte zu rüsten. Dabei ist den Autoren durchaus bewusst, dass die vernetzte Welt „alle Lebensbereiche“ durchdringt: Sie schildern es plastisch in der Einleitung des Papiers.

Dabei wurden in der UN-Dekade für Bildung für nachhaltige Entwicklung (2005-2014), die jetzt in das Weltaktionsprogramm BNE des BMBF (!) gemündet sind, Kompetenzen für eine globale und zukunftsfähige Gesellschaft beschrieben. Das sind u.a.:  aktiv Teilhaben/Gestalten, Dilemmata bewältigen, autonom Handeln, vorausschauend Denken oder interdisziplinärer Austausch beim Wissensaufbau. Sind diese Kompetenzen für die Zukunft jetzt andere, weil wir uns heute stärker bewusst sind, dass diese zukünftige Welt digital vernetzt ist?

Ich meine, es sind genau diese nachhaltigen Fähigkeiten, die wir als Akteure in der digitalen Wissensgesellschaft brauchen, wenn wir sie verstehen, gestalten, steuern (und nicht nur nutzen) wollen.

„Nur wenn wir die digitale Transformation wert- und zielorientiert gestalten, kann sie nachhaltig werden.“ Prof. Dr. Dr. h.c. Manfred Broy

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„Der Nachhaltigkeitsbericht“: CSR-Kompetenzzentrum informierte zu den Chancen für KMU

Nachhaltigkeitsberichterstattung ist ab 2017 für bestimmte – große, kapitalmarktorientierte – Unternehmen Pflicht. Das bestimmt die EU-Richtlinie 2014/95/EU in Bezug auf die Offenlegung nichtfinanzieller und die Diversität betreffender Informationen. Die Umsetzung in deutsches Recht ist beschlossen.

Das CSR-Kompetenzzentrum Bonn/Rhein-Sieg lud am 4.11.16 die Unternehmen der Region ein, sich selbst ein Bild darüber zu machen, wie die rechtliche Situation, die politische Anforderung und ihre unternehmerischen Möglichkeiten sind. Die Veranstaltung wurde in einem dreiminüten Video zusammengefasst, das hier zu finden ist.

Ich hatte die Freunde, in der Diskussion als Expertin für Unternehmensnachhaltigkeit mit dabei sein zu dürfen. Rede und Antwort standen zudem Stephan Multhaupt (gmc2 gerhards multhaupt consulting GmbH), Johanna Jung (Nölken Hygiene Products GmbH) sowie Ulrich Kelber, Parlamentarischer Staatssekretär.

Herr Kelber gab Einblicke in das Gesetzgebungsverfahren und die politischen Hintergründe. Spannend für mich war es zu hören, dass es den Vorschlag gab, auch den Kundendatenschutz in die Berichtspflicht für deutsche Unternehmen aufzunehmen. Leider ist er nicht auf eine Mehrheit gestossen ist. Schade, denn das wäre wirklich vorausschauend im Sinne einer Nachhaltigkeitsdebatte in der „Datengesellschaft“ gewesen!

Interessierte Fragen aus dem Publikum – aber auch Kritisches: Ist CSR eventuell eine „neue Sau, die durch das Dorf getrieben wird“? Aber die Diskussion zeigte: den Herausforderungen von z. B. Bevölkerungswachstum, Rohstoffknappheit oder Klimawandel muss sich unsere Gesellschaft stellen. Und die Unternehmen sind aufgefordert, ihren Beitrag zu leisten, um die „licence-to-operate“ nicht zu verlieren....   Weiterlesen >

Gründerwoche: Webinar „CSR für Startups“

„Green Startup“, „Social Business“, „Eco-Entrepreneure“ – selbst wenn sich junge Unternehmen nicht dazu zählen, gibt es gut Gründe mit Verantwortung und Nachhaltigkeit unternehmerisch zu agieren.

Ein Business erfolgreich aufzubauen und gute Zahlen vorzulegen reicht heute als Gründer nicht mehr. Corporate Social Responsibility (CSR) kann einem „Sustainable Startup“ (Nachhaltigen Startup) dabei helfen, einen Wettbewerbsvorteil und eine gute Reputation aufzubauen. Sustainable Startups achten neben „Profit“ nämlich auch auf „People“ und „Planet“.

Das Webinar gibt Hintergrundinformationen zu CSR, zeigt Unternehmensbeispiele und die Umsetzung in Startups durch eine nachhaltige Gestaltung des Business Models. Es richtet sich an Gründer und Jungunternehmer, die von Anfang an Umwelt und Menschen in ihr unternehmerisches Handeln einbeziehen wollen.

Ich freue mich auf Anmeldungen über das Portal der Gründerwoche – hier geht es lang. ...   Weiterlesen >

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Posted by WiseWay – bewegt für Nachhaltigkeit on Donnerstag, 23. Juni 2016

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